Der VfB Stuttgart hat am Deadline Day einen Abgang bekannt gegeben. Angreifer Thomas Kastanaras landet bei einem Bundesligisten.
Nach 13 Jahren ist Schluss beim VfB Stuttgart. Stürmer Thomas Kastanaras verlässt die Schwaben und schließt sich dem FC Augsburg an. Das teilte der deutsche Pokalsieger am Montag mit. Kastanaras spielte zuletzt in der zweiten Mannschaft.
Der gebürtige Stuttgarter hat in Bad Cannstatt alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen. Mit der U19 gewann er 2022 den DFB-Pokal. Im selben Jahr feierte er für die Profimannschaft sein Debüt. Insgesamt kam er auf vier Einsätze in der ersten Mannschaft und 71 in der Zweitvertretung.
In der Rückrunde 2023/204 war Kastanaras an den SSV Ulm ausgeliehen, war also Teil der Spatzen-Mannschaft, die damals in die 2. Bundesliga aufstieg.
In der vergangenen Saison erzielte er sieben Tore und drei Assists für die zweite Mannschaft des VfB in der 3. Liga. Wegen einer Knieverletzung im Sommer kam Kastanaras in dieser Saison noch nicht zum Zug. Der Angreifer stand im Kader der Elf von Sebastian Hoeneß für die Europa League.
Augsburg freut sich auf Stuttgart-Stürmer
"Ich habe dem VfB sehr viel zu verdanken, er wird immer mein Verein bleiben. Hier habe ich als kleiner Junge angefangen und habe mir den Traum vom Bundesligaspieler erfüllt", wird Kastanaras in der Vereinsmitteilung zitiert. "Ich kann mich nur bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Nach einem halben Jahr Verletzungspause bin ich wieder topfit und freue mich, meine neuen Teamkollegen kennenzulernen und mit ihnen Erfolge zu feiern."
Stephan Hildebrandt, Direktor des Stuttgarter Nachwuchsleistungszentrums, sagte: "Thomas hat für seinen VfB immer 100 Prozent gegeben, in den überwiegend guten Zeiten, aber auch in schwierigen Phasen. Mit ihm verlässt uns neben dem vielseitig veranlagten und sehr ambitionierten Stürmer auch eine starke und geschätzte Persönlichkeit."
Der FCA ließ verlautbaren, man habe Kastanaras "unbedingt verpflichten" wollen. "Er verfügt über viel Potenzial, das er bisher noch nicht voll zeigen konnte. Wir wollen ihn über Spielzeit bei der U23 sukzessive aufbauen und trauen ihm den nächsten Schritt zu", sagte FCA-Sportdirektor Benjamin Weber.



























