Die Vertragsposse rund um Dayot Upamecano strapaziert die Geduld der Bayern-Bosse in diesen Tagen bis auf das Äußerste. Ob der Innenverteidiger noch in München verlängert, steht in den Sternen. Bekannt ist mittlerweile, in welchem Punkt sich die Vorstellungen der Spieler- und Vereinsseite unterscheiden.
Wie die "Bild" am Montag berichtet, hängt die mögliche Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beim FC Bayern wohl an einem kleinen, aber doch ganz entscheidenden Detail.
Laut Informationen der Zeitung geht es vor allem um das Handgeld und die Art und Weise der Auszahlung. Upamecano will die kolportierten 20 Millionen Euro gerne in einem Zug abkassieren, der FC Bayern will die Zahlung dagegen über mehrere Jahre aufteilen.
FC Bayern vertritt alternativlosen Standpunkt im Fall Upamecano
Der Standpunkt der Münchner ist aus Vereinssicht alternativlos, denn: Da Upamecano auch eine Ausstiegsklausel fordert, könnte der Rekordmeister im schlimmsten Fall 20 Millionen Euro zusätzlich an einen Spieler zahlen, der dank dieser Klausel lange vor Ablauf des Vertrags gehen könnte. Aufgrund der Ausstiegsklausel wären dem FC Bayern die Hände gebunden.
Die Fronten in dieser Frage sind laut "Bild"-Angaben verhärtet. Dem Bericht zufolge wollen Upamecano und dessen Berater von ihrer Forderung nach einer Einmal-Zahlung nicht abrücken.
Bayern-Bosse geben grünes Licht für Rückzug
Was sie in der Chefetage des FC Bayern darüber denken, ist bekannt: Der TV-Sender "Sky" hatte am Montag berichtet, der FCB-Aufsichtsrat habe Max Eberl und Christoph Freund die Erlaubnis erteilt, das vorliegende Angebot doch wieder zurückzuziehen.
Mehr dazu:
In der Sache zu Wort gemeldet hatte sich am Wochenende zudem auch Uli Hoeneß, der die Berater des Abwehrspielers direkt attackierte und erklärte, er sei "entsetzt" ob des Vorgehens der Agenten.
































