Nach dem 3:2-Zittersieg gegen Kellerkind 1. FC Heidenheim ist es bei Borussia Dortmund zu einer spontanen Krisensitzung gekommen. Thema war aber nicht die dürftige Leistung des BVB.
Stattdessen berieten Trainer Niko Kovac und Sportdirektor Sebastian Kehl über einen möglichen Last-Minute-Transfer der Schwarz-Gelben.
Hintergrund: die Verletzung von Innenverteidiger Filippo Mane, der sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers eine Oberschenkelblessur zuzog - womöglich eine schwerwiegende. "Auch wenn wir morgen die Untersuchung abwarten müssen, wird das bestimmt keine Sache von einer Woche", sagte Kehl mit Blick auf den Gesundheitszustand des 20-Jährigen, der nach dem Abgang von Leihspieler Aaron Anselmino wieder näher ans Team herangerückt ist.
Die Wahrscheinlichkeit eines Transfers vor der Wechsel-Deadline am Montag um 20 Uhr sei zwar "nicht besonders hoch", betonte Kehl. Aber: "Hätte sich Filippo nicht verletzt, hätten wir gar nichts mehr gemacht. Jetzt werden wir nachdenken. Ich weiß, wie viele Spiele wir noch haben, wer zurückkommt, wer aber auch verfügbar ist. Von daher überlegen wir uns das und werden eine Entscheidung treffen."
BVB: Kehl kündigt "ein, zwei Telefonate" an
Klar ist: Der BVB-Manager wird schon konkrete Maßnahmen treffen. "Ein, zwei Telefonate" werde er führen, kündigte Kehl an.
Kovac befürchtet Schlimmeres bei Mane. "Wenn jemand so zusammensackt, ist es sicher nicht nur eine kleine Muskelverletzung, sondern etwas mehr", sagte der BVB-Coach.
Eine mögliche Neuverpflichtung noch in diesem Transferfenster müsse "Sinn machen und es müsste etwas geben, was uns weiterhilft", sagte Kovac und ergänzte: "Stand jetzt, bräuchten wir keinen."
In Waldemar Anton, Nico Schlotterbeck, Ramy Bensebaini, Niklas Süle und Emre Can, der gegen Heidenheim allerdings erkrankt fehlte, stehen Kovac fünf Profis für seine defensive Dreierkette zur Verfügung. Hinzu kommt, abhängig von der Schwere seiner Verletzung, Mane.


























