Der FC Bayern drängt auf eine baldige Entscheidung seines Stamm-Innenverteidigers Dayot Upamecano, dem Franzosen liegt seit Längerem ein Angebot zur Vertragsverlängerung vor. Ehrenpräsident Uli Hoeneß wählte in der Causa nun äußerst drastische Worte - und schoss vor allem gegen die Berater des 27-Jährigen.
Uli Hoeneß übt große Kritik an der Arbeit der Berater von Bayern-Star Dayot Upamecano, mit denen der deutsche Rekordmeister seit Monaten über eine mögliche Vertragsverlängerung verhandelt.
"Ich weiß, dass er und seine Familie sich in München sehr wohlfühlen. Ich fürchte jedoch, dass seine Berater alles tun werden, um ihn aus München wegzulotsen", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern gegenüber dem "kicker". Die Münchner haben ihr Angebot für Upamecano mehrfach angepasst, haben sich Medienberichten zufolge auch wirtschaftlich gestreckt.
Wie das Fachblatt berichtet, sind in der aktuellen Offerte sowohl ein Handgeld für die Vertragsunterschrift als auch eine Ausstiegsklausel enthalten - beides Forderungen der Spielerseite. Zudem würde der FC Bayern ein üppiges Beraterhonorar bezahlten. Hoeneß deutlich dazu: "Über dieses Verhalten bin ich entsetzt."
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Dennoch sagt der 74-Jährige: "Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Dayot Upamecano sich für einen Verbleib beim FC Bayern entscheiden würde."
Die Zeit drängt unterdessen, schließlich endet das Arbeitspapier des Leistungsträgers Ende Juni. Zahlreiche internationale Top-Klubs versuchen den Abwehrmann derweil abzuwerben.
Medienberichten zufolge hat der FC Bayern dem Spieler und dessen Beratern inzwischen ein Ultimatum gesetzt, um zeitnah eine finale Entscheidung zu treffen. Lässt er die Frist verstreichen, würde man an der Säbener Straße das Angebot zurückziehen. "Natürlich ist es so, das ist auch völlig klar: Jetzt muss irgendwann eine Entscheidung her", sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem 2:2 (1:1) bei Aufsteiger Hamburger SV dem TV-Sender "Sky".
Die Münchner Verantwortlichen wollen laut "kicker" in den kommenden Tagen nun das direkte Gespräch mit dem Spieler suchen.



























