Der Poker um die Zukunft von Dayot Upamecano hält den FC Bayern in diesen Tagen auf Trab. Der Rekordmeister will endlich eine Entscheidung vom Abwehrspieler, der sich am Samstag nach dem Bundesligaspiel gegen den HSV ganz bewusst nicht in die Karten schauen lassen wollte.
Verlängert Dayot Upamecano seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim FC Bayern noch einmal, oder zieht der Franzose im Sommer nach dann fünf Jahren im Trikot der Münchner weiter? Die Antwort auf diese Frage ist nach wie vor offen. Eine aktuelle Wasserstandsmeldung wollte der Abwehrspieler am Samstagabend ganz bewusst nicht abgeben.
"Heute bitte keine Fragen", sagte Upamecano auf "AZ"-Nachfrage zum Poker mit dem Verein. Doch während er sich wortkarg gab, machten die Verantwortlichen in den letzten Tagen kein Geheimnis daraus, wie sie über das Hinhaltespiel der Spielerseite denken.
FC Bayern fordert Entscheidung von Upamecano
"Natürlich ist es so und das ist auch völlig klar, jetzt muss irgendwann dann auch mal eine Entscheidung her", sagte etwa Sportvorstand Max Eberl am Samstag nach dem 2:2 gegen den HSV. Schon am Freitag kündigte auch Sportdirektor Christoph Freund ein baldiges Ende des Pokers an. "Dass es eine Entscheidung in naher Zukunft geben wird, das wird so sein", sagte er.
Obwohl das Angebot des Vereins schon lange auf dem Tisch liegt und dem Vernehmen nach äußerst attraktiv ist, zögert Upamecano noch mit einer neuen Unterschrift. Der "AZ" zufolge gibt es derzeit noch zwei Vertragshürden, die nicht genommen wurden.
Demnach sind sich die beiden Parteien noch nicht über die neue Vertragslaufzeit einig. Im Raum steht 2030 oder aber 2031.
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Zudem gibt es in Sachen Ausstiegsklausel Meinungsverschiedenheiten. Upamecano wünscht sich, diese schon im Sommer 2027 aktivieren zu können. Der FC Bayern will dies jedoch erst im Sommer 2028 möglich machen, um den Spieler nicht schon ein Jahr nach einer Verlängerung, in deren Zuge auch ein millionenschweres Handgeld fließt, nicht wieder zu verlieren.































