Hierzulande ist Albert Riera noch weitestgehend unbekannt. Dennoch entschied sich Eintracht Frankfurt dafür, den 43-Jährigen als Nachfolger für Dino Toppmöller vom slowenischen Conference-League-Teilnehmer NK Celje an den Main zu holen. Ein ehemaliger Bundesliga-Profi ist von der Verpflichtung schwer begeistert.
"Er verbessert alles. Spieler und das Spiel an sich", äußert sich Hamit Altintop im "Sky"-Interview begeistert von Albert Riera, den er aus gemeinsamen Spielerzeiten bei Galatasaray bestens kennt: "Es geht bei ihm um den Inhalt. Ähnlich wie bei Pep oder Xabi Alonso. Es geht ihm auch um die Art und Weise wie gespielt wird. Und das ist ziemlich attraktiv und nach vorne."
Am Freitagabend hatte Eintracht Frankfurt die Verpflichtung des 43-Jährigen perfekt gemacht. Am kommenden Sonntag wird Riera auf eigenen Wunsch zum letzten Mal als Cheftrainer von NK Celje an der Seitenlinie stehen.
In Frankfurt wird der Spanier zum Wochenanfang erwartet, sein Debüt auf der Frankfurter Trainerbank wird er demnach am kommenden Freitag beim Bundesliga-Auswärtsspiel gegen Union Berlin geben.
"Richtig guter Plan" von Eintracht Frankfurt
Altintop erwartet nicht, dass der Spanier große Anlaufzeit brauchen wird. "Er spricht gutes Englisch, Spanisch und auch Französisch. Ich finde es genau richtig, solche Trainer in die Bundesliga zu holen. Davon profitieren alle", findet der einstige Nationalspieler der Türkei. Die jüngst aufgekommenen Arroganz-Vorwürfe versteht Altintop nicht.
"Er ist extrem smart", so der Ex-Profi von FC Bayern und Schalke 04, gesteht aber auch: "Reibung gibt's immer. Pep mögen auch nicht alle und man darf auf Kritik von anderen Trainern nicht so viel geben. Denn am Ende sind das immer Konkurrenten. Aber sprich' mal mit Spielern, die er trainiert hat. Da wirst du keinen finden, der schlecht über ihn spricht."
Altintop ist fest davon überzeugt, dass der Toppmöller-Nachfolger "ein ganz anderes Flair in den Verein bringt" und legt nach: "Ich denke, dass das sehr gut passen würde mit Frankfurt und Albert. Riera hat keine Angst vor Namen und behandelt jeden gleich fair. Davon profitieren alle. Das ist ein richtig guter Plan von Krösche und der Eintracht."




























