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Biathlon-Hammer! Franziska Preuß kündigt Karriereende an

Franziska Preuß blickt ihren letzten Biathlon-Rennen entgegen
Franziska Preuß blickt ihren letzten Biathlon-Rennen entgegen
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Mateusz Jop
30. Januar 2026, 12:56
sport.de
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Franziska Preuß wird ihre erfolgreiche Biathlon-Karriere nach der laufenden Saison beenden, die Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo stellen für die 31-Jährige das allerletzte Highlight dar. Das gab die DSV-Skijägerin bei einer virtuellen Medienrunde neun Tage vor dem Start der olympischen Biathlonrennen in Antholz bekannt.

"Nach der Saison wird Schluss sein. Ich habe mir im Sommer Gedanken gemacht. Es hat sich die letzten Wochen so entwickelt, dass ich damit jetzt fein bin", sagte die amtierende Verfolgungs-Weltmeisterin.

Preuß hatte bereits am Rande des Weltcups in Nove Mesto angedeutet, dass sie womöglich einen Schlussstrich zieht. "Vielleicht waren es meine letzten Weltcup-Rennen", sagte sie nach dem 13. Platz im Massenstart.

Preuß: "Gerade definitiv nicht die leichteste Phase"

DSV-Sportdirektor Felix Bitterling hatte anschließend betont, man müsse die Aussagen "im Kontext" sehen: Mit der laufenden Saison kann die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison nicht zufrieden sein, auch die Generalprobe in Tschechien hat "sie sich sicherlich noch einmal anders vorgestellt".

Bei den Olympischen Spielen hofft Franziska Preuß nun auf den perfekten Abschluss einer erfolgreichen Karriere. Bei den letzten Winterspielen reichte es mit der Staffel zu Bronze. 

Offen ließ sie unterdessen erneut, ob sie nach den Olympischen Spielen noch einmal im Weltcup antritt. Im März finden zum Abschluss der Saison noch Rennen in Kontiolahti, Otepää und Oslo statt - wie im letzten Jahr um den Gesamtsieg kämpft die Wahl-Ruhpoldingerin als 13. nicht. Nach ihren herausragenden Vorsaison hatte sie in diesem Winter gesundheitliche Probleme. So musste Deutschlands Sportlerin des Jahres nach einer Corona- und Grippeinfektion einige Rennen auslassen. Bisher holte sie nur einen Podestplatz als Dritte im verkürzten Einzel von Nove Mesto.

"Ich tue mich nicht mehr so leicht, in diesen Flow zu kommen. Es ist gerade definitiv nicht die leichteste Phase. Ich gebe nicht auf. Ich werde jeden Tag das Beste geben, was geht. Das steht außer Frage", führte Preuß mit Blick auf ihre aktuelle Form aus. "Diese Gelassenheit ist nicht ganz so da, wie ich es gerne hätte", so die Skijägerin: "Dafür gibt es mehrere Gründe. Der Sommer war nicht ganz so reibungsfrei. Erst die Schulter-Probleme, dann die Handoperation. Das zieht einem peu à peu Energie. Ich habe mich immer wieder aufraffen können und war auch motiviert. Vor der Saison war ich auch locker, dann war wieder der Fall mit der Infektion im Dezember, wo man zurückgeworfen wird.

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