Erst im August des vergangenen Jahres hatte Emma Raducanu die Zusammenarbeit mit Francisco Roig bestätigt. Nach weniger als sechs Monaten zieht die britische Tennisspielerin, die trotz ihres jungen Alters bereits für ihre vielen Trainerwechsel bekannt ist, schon wieder die Reißleine.
"Francis, danke für unsere gemeinsame Zeit. Du warst für mich mehr als nur ein Trainer, und ich werde die vielen schönen Momente, die wir zusammen auf dem Platz verbracht haben, in Erinnerung behalten", teilte die 23-Jährige auf ihrem Instagram-Account mit. Auch unter Roig kam Raducanu nicht an die Leistungen vergangener Tage heran.
"Auch wenn wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen sind, dass wir nicht weitermachen sollten, möchte ich dir sagen, dass ich dir für alles, was du mir beigebracht hast, sehr dankbar bin und unsere gemeinsame Zeit sehr schätze", erklärte die Nummer 29 der Tennis-Welt weiter, die bei den Australian Open bereits in Runde zwei an Anastasia Potapova gescheitert war.
Tennis: Raducanu will "Spiel ein wenig neu bewerten"
"Ich denke, ich werde mir ein paar Tage Zeit nehmen, nach Hause zurückkehren und versuchen, mein Spiel ein wenig neu zu bewerten", hatte Raducanu nach dem Aus in Melbourne verraten: "Ich werde mir die Spiele noch einmal ansehen und herausfinden, wo ich mich verbessern kann. Was ich empfunden habe und was auch visuell erkennbar ist."
Emma Raducanu hat in den vergangenen Jahren regelmäßig ihre Trainer ausgetauscht. Bevor sie im August die Zusammenarbeit mit Roig, der auf der ATP-Tour lange im Trainerteam von Rafael Nadal und Matteo Berrettini tätig war, einging, arbeitete sie mit Mark Petchey zusammen. Anfang 2025 hatte sie sich von Nick Cavaday getrennt, im März endete eine gerade einmal zweiwöchige Zusammenarbeit mit Vlademir Platenik.
Der größte Erfolg der Britin ist und bleibt der Gewinn der US Open von 2021, als sie als Qualifikantin sensationell den Titel einfahren konnte.






