Muss der FC Bayern um den Verbleib von Eigengewächs Aleksandar Pavlovic bangen? Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler soll auf dem Einkaufszettel von Real Madrid stehen.
Das berichtet das spanische Transfer-Portal "Fichajes.net". Bei den Königlichen soll Pavlovic demnach einen äußerst mächtigen Fürsprecher haben: Klub-Boss Florentino Pérez.
Der 78-Jährige sehe den neunmaligen Nationalspieler als perfekte Ergänzung vom vorhandenen Real-Personal, heißt es. In Madrid soll man der Meinung sein, neben Pavlovic könnten physischere Spieler wie Federico Valverde oder Eduardo Camavinga glänzen. Jude Bellingham könne eine Verpflichtung des Noch-Münchners größere taktische Freiheiten verschaffen, heißt es.
Auch ein Preisschild für Pavlovic, dessen Vertrag beim FC Bayern noch bis 2029 datiert ist, soll Real schon vor Augen haben: 80 Millionen Euro - eine Investition, vor der die Königlichen mit Blick auf ihre langfristige Kaderplanung nicht zurückschrecken sollen.
Im kommenden Sommer, heißt es, könne es daher einen Anlauf geben, Pavlovic in Spaniens Hauptstadt zu lotsen.
Dass der gebürtige Münchner Reals Lockrufen folgen könnte, scheint jedoch eher unwahrscheinlich. Schon seit 2011 kickt Pavlovic beim FC Bayern, gehört unter Trainer Vincent Kompany inzwischen zum erweiterten Stammpersonal.
FC Bayern: Weniger Konkurrenzkampf für Aleksandar Pavlovic?
Stand jetzt wird zudem der Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld in München ab der kommenden Saison kleiner: Leon Goretzka wird den FC Bayern nach Ablauf seines Vertrags verlassen.
"Wir haben offen kommuniziert mit allen Beteiligten, sein Vertrag läuft im Sommer aus. Durch diese Dynamik in den letzten Wochen haben wir die Gespräche intensiviert und offen gesprochen, was im Sommer sein weiterer Weg sein wird - im Sommer wird sein Weg beim FC Bayern vorbei sein", bestätigte Sportdirektor Christoph Freund am Freitag.
Pavlovic winkt also möglicherweise noch mehr Einsatzzeit, was zusätzlich gegen einen Real-Wechsel sprechen dürfte.


























