In den letzten Tagen verdichteten sich die Gerüchte, dass Leon Goretzka den FC Bayern noch in diesem Winter verlassen könnte. Eine heiße Spur führte zum spanischen Top-Team Atlético Madrid. Nun hat es im Transfer-Poker aber wohl eine Kehrtwende gegeben.
Wie der "kicker" unter Berufung auf spanische Quellen schreibt, glaubt man bei Atlético inzwischen nicht mehr daran, dass sich ein Goretzka-Deal im Rahmen des Wintertransferfensters realisieren lasse.
Das wahrscheinlichste Szenario sei aktuell, dass der Nationalspieler bis zum Sommer in München bleibt.
Der Achter fühle sich an der Säbener Straße weiterhin wohl und werde in einer sportlich überaus erfolgreichen Saison kaum mit aller Macht auf einen Abgang drängen, heißt es. Ein Blitz-Abschied widerspräche zudem der professionellen Natur, die Goretzka in den letzten Jahren an den Tag gelegt hat.
Die spanische Zeitung "Marca" hatte zuvor vermeldet, dass Atlético Madrid dem FC Bayern ein konkretes Angebot für den Mittelfeldspieler unterbreitet habe. Nach Vorstellung der Spanier wäre für einen Transfer eine Ablösesumme zwischen zwei und drei Millionen Euro geflossen.
FC Bayern will nicht mit Goretzka verlängern
Laut "Marca" soll es außerdem bereits eine Einigung zwischen Atlético und der Spielerseite geben. "Sky"-Reporter Florian Plettenberg ließ derweil verlauten, Goretzka habe noch keine finale Entscheidung über seine Zukunft getroffen.
Sportvorstand Max Eberl hatte am Mittwochabend nach dem Champions-League-Duell bei der PSV Eindhoven (2:1) noch dementiert, dass es eine konkrete Anfrage für Goretzka gegeben hat.
Klar scheint, dass die Tage des 30-Jährigen beim FC Bayern gezählt sind. Nach "kicker"-Informationen soll der auslaufende Vertrag nicht noch einmal verlängert werden.
Im Sommer könnte Atlético deshalb womöglich einen neuen Anlauf nehmen. Goretzka hatte jüngst im Interview mit der "ZEIT" angedeutet, dass ihn eine Station außerhalb Deutschlands reizen würde.
"Das ist eine Option, natürlich", sagte der frühere Schalker und betonte: "Ich finde es spannend, in meiner Karriere noch ins Ausland zu gehen."


























