Das Jahr 2026 könnte für die deutsche Tennis-Hoffnung Nikolai Barsukov ein einschneidendes werden. Das zeichnet sich immer mehr ab. Nachdem der 19-Jährige beim Challenger in Phan Thiet (Vietnam) jüngst zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Top-200-Spieler geschlagen hat, feierte die Nummer 1137 der Weltrangliste nun den nächsten Sieg gegen einen deutlich höher platzierten Gegner.
Nikolai Barsukov hat erstmals in seiner Karriere das Viertelfinale eines Challenger-Turniers erreicht. Der DTB-Youngster ließ dem Südkoreaner San-hui Shin (Nummer 358 der Weltrangliste) im Achtelfinale von Phan Thiet kaum eine Chance. Nach rund 80 Minuten nutzte Barsukov seinen zweiten Matchball, um das klare 6:1 und 6:3 perfekt zu machen.
Barsukov hatte im gesamten Spielverlauf zwar Probleme beim Service und leistete sich sogar sechs Doppelfehler, Shins Spieleröffnung ließ allerdings noch einmal deutlich stärker zu wünschen übrig. Gerade beim häufig bemühten zweiten Aufschlag des Südkoreaners ging der Punkt häufig an Barsukov. Insgesamt konnte Shin nicht einmal 50 Prozent der Punkte machen, wenn er servierte.
Deutschem Tennis-Youngster winkt neue Topplatzierung
Im Viertelfinale wartet nun der Russe Ilia Simakin (Nummer 275 der Weltrangliste) auf das DTB-Talent.
In Phan Thiet ist Barsukov der letzte verbliebene Deutsche im Feld: Tim Handel (Nummer 665 der Weltrangliste) verlor sein Auftaktmatch gegen den Polen Daniel Michalski (Nummer 257 der Weltrangliste) mit 5:7 und 1:6.
Durch seine Erfolge wird Barsukov in der Weltrangliste schon jetzt sicher mehr als 100 Plätze gutmachen und an den Top 900 kratzen. Blickt man auf die jüngsten Vorstellungen, ist dem Senkrechtstarter aber durchaus noch mehr zuzutrauen.
Bei den Männern konnte der Deutsche bislang noch kein Turnier gewinnen. Als Junior triumphierte er zwischen 2022 und 2024 bei insgesamt vier Events.



