Das Jahr 2026 könnte für die deutsche Tennis-Hoffnung Nikolai Barsukov ein einschneidendes werden. Das zeichnet sich immer mehr ab. Nachdem der 19-Jährige beim Challenger in Phan Thiet (Vietnam) jüngst zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Top-200-Spieler geschlagen hatte und erst im Viertelfinale die Segel streichen musste, folgte nun ein enormer Satz in der ATP-Weltrangliste.
Nikolai Barsukov hat in der vergangenen Woche erstmals in seiner Karriere das Viertelfinale eines Challenger-Turniers erreicht. Der DTB-Youngster ließ dem Südkoreaner San-hui Shin (Nummer 358 der Weltrangliste) im Achtelfinale von Phan Thiet kaum eine Chance. Nach rund 80 Minuten nutzte Barsukov seinen zweiten Matchball, um das klare 6:1 und 6:3 perfekt zu machen.
Barsukov hatte im gesamten Spielverlauf zwar Probleme beim Service und leistete sich sogar sechs Doppelfehler, Shins Spieleröffnung ließ allerdings noch einmal deutlich stärker zu wünschen übrig. Gerade beim häufig bemühten zweiten Aufschlag des Südkoreaners ging der Punkt häufig an Barsukov. Insgesamt konnte Shin nicht einmal 50 Prozent der Punkte machen, wenn er servierte.
Deutscher Tennis-Youngster mit neuer Topplatzierung
Im Viertelfinale war der Russe Ilia Simakin (Nummer 275 der Weltrangliste) zwar eine Nummer zu groß, Barsukov zeigte beim 6:7 und 5:7 aber erneut eine sehr starke Leistung.
Die durchaus unerwarteten Erfolge haben zudem einen sehr netten Nebeneffekt: In der am Montag veröffentlichten ATP-Rangliste machte Barsukov 224 Plätze gut. Als Nummer 913 der Welt wird er erstmals in den Top 1000 geführt. Blickt man auf die jüngsten Vorstellungen, ist dem Senkrechtstarter aber durchaus noch mehr zuzutrauen.
Bei den Männern konnte der Deutsche bislang noch kein Turnier gewinnen. Als Junior triumphierte er zwischen 2022 und 2024 bei insgesamt vier Events.











