Die Spekulationen um einen Abschied von Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks haben am Mittwoch an Fahrt aufgenommen. Laut "ESPN"-Insider Shams Charania beschäftigen sich die Bucks mittlerweile ernsthaft mit einem Trade.
Als "offen wie nie" gelten die Bucks in Ligakreisen hinsichtlich eines Deals für Antetokounmpo. Das ruft standesgemäß eine Reihe von Interessenten auf den Plan, die jedoch nicht jetzt erst in den Poker um den griechischen Superstar eingestiegen sind.
So gelten laut Sharania die New York Knicks und die Miami Heat in der Eastern Conference als auch die Minnesota Timberwolves und die Golden State Warriors als ernstzunehmende Kandidaten für Giannis' zukünftige sportliche Heimat.
Der Name der Knicks wird seit dem Sommer am hartnäckigsten mit dem 31-Jährigen in Verbindung gebracht. So bestätigte Knicks-Experte Ian Begley ("SNY"), dass die von Antetokounmpo für einen Wechsel präferierte Franchise einem Deal "aggressiv" nachgehen werde. Zudem warf Begley gleichermaßen den Namen der Heat in den Ring.
Bereits im August habe es laut "ESPN" erste Gespräche zwischen den Bucks und den Knicks gegeben. Damals habe Antetokounmpo signalisiert, dass Manhattan "der einzige Ort" sei, an dem er außerhalb von Milwaukee spielen wolle.
Warriors zu Butler-Trade bereit?
Aus San Francisco hört man derweil eine wechselhafte Gemengelage. Einerseits betonte Warriors-GM Mike Dunleavy Jr. nach dem Kreuzbandriss von Jimmy Butler, dass man nicht vorhabe, den Superstar zu verschiffen. "Meine Vision ist, dass er uns nächste Saison einen Schub gibt, wie er es getan hat, als er zu uns gekommen ist", sagte Dunleavy.
Chris Mannix ("Sports Illustrated") berichtete am Dienstag Gegenteiliges: So seien die Dubs für Giannis bereit, ein Paket um Butler, Jonathan Kuminga und eine Reihe von Draftpicks zu schnüren.
Spurs spielen keine Rolle im Giannis-Poker
Auf der anderen Seite kann wohl ein kolportierter Giannis-Abnehmer von der Liste der Interessenten gestrichen werden. "ESPN"-Experte Tim McMahon sagte im "Hoop Collective"-Podcast, dass sich die San Antonio Spurs nicht als Abnehmer Antetokounmpos sehen: "Mir wurde von Leuten der Spurs gesagt: 'Wir sind kein Zuhause für Giannis.' Und darum gibt es schon seit dem Sommer viele Gerüchte, aber in San Antonio dreht sich alles um den Zeitplan von Wemby. Und jemanden wie Giannis in seinem Alter zu holen, liegt ein ganzes Jahrzehnt außerhalb dieses Zeitplans."




































