Vor dem 133:124-Sieg der Orlando Magic bei den Miami Heat am Mittwoch machten Gerüchte über ein angespanntes Verhältnis zwischen Head Coach Jamahl Mosley und Paolo Banchero die Runde. Letzterer räumte diese aus.
Im "The Hoop Collective"-Podcast hatte "ESPN"-Insider Tim McMahon geschildert, dass es "eine Menge Gespräche" darüber gebe, dass Banchero und Mosley "nicht auf einer Wellenlänge liegen".
Seine Beobachtungen decken sich mit jenen von Grant Afseth ("RG.org") aus dem vergangenen November. Damals sprach Afseth von einer "wachsenden Entfremdung" zwischen Star und Trainer. Daraus resultierend habe man sich bei den Magic Sorgen über Bancheros Engagement gegenüber seinem Coach während der Spiele gemacht.
Von Jason Beede ("Orlando Sentinel") darauf angesprochen, bezog Banchero eine klare Haltung: "Er hilft uns sehr. Er hat mir sehr geholfen. Wir haben eine sehr offene Kommunikation. Ich würde nicht sagen, dass diese Berichte stimmen. Meiner Meinung nach sind sie nicht wahr."
Der 23-Jährige, der gegen die Heat mit 31 Punkten sein zweites 30-Punkte-Spiel in Folge ablieferte, wies auf seinen und den Ehrgeiz seines Trainers hin: "Wenn man also viele Spiele verliert und es nicht gut läuft, sind die Leute frustriert. Aber zwischen mir und ihm gab es keine Ausraster oder Streitereien, kein Hin und Her. Er und ich sind ziemlich auf einer Linie, wenn wir miteinander reden und versuchen, Dinge herauszufinden."
Banchero: "Habe das klar angesprochen"
Nach zuvor vier Niederlagen in Folge begannen die Magic zunehmend Trübsal zu blasen. Nach der 97:124-Niederlage hatte Banchero etwa lamentiert, dass die Magic in dieser Saison noch nicht auf einen Nenner gekommen seien. "Es ist scheiße, das im Januar zu sagen, aber es ist die Realität", haderte er.
Steigerungspotenzial sah Banchero auch nach dem Sieg in Miami. "Natürlich müssen wir uns als Team weiter verbessern, und das habe ich auch klar angesprochen", führte der Topscorer in South Beach aus. "Er versteht das, wir verstehen uns. Ich glaube nicht, dass irgendetwas, was ich gesagt habe oder was er gesagt hat, innerhalb der Organisation nicht bereits bekannt ist. Deshalb weiß ich nicht, woher diese Berichte kommen. Ich weiß nicht, wer das streut. Aber es ist, wie es ist - am Ende heilt Erfolg alle Wunden. Je mehr wir gewinnen, desto leiser werden diese Berichte."


































