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"Der Job ist noch nicht erledigt"

Sabalenka setzt irre Australian-Open-Serie fort

Steht erneut im Finale der Australian Open: Aryna Sabalenka
Steht erneut im Finale der Australian Open: Aryna Sabalenka
Foto: © IMAGO/Mark Avellino
29. Januar 2026, 13:30

Aryna Sabalenka steht kurz vor ihrem dritten Titel bei den Australian Open. Im Finale wartet die starke Jelena Rybakina.

Aryna Sabalenka genoss den Applaus in der vollbesetzten Rod Laver Arena, dann durfte sie ganz entspannt ihre kommende Gegnerin beobachten.

Die Weltranglistenerste hat die emotionale Reise der Ukrainerin Elina Svitolina beendet und ist zum vierten Mal nacheinander ins Finale der Australian Open gestürmt. Am Samstag wartet ein Duell mit Jelena Rybakina aus Kasachstan.

Sabalenka schlug Svitolina nach der nächsten dominanten Leistung mit 6:2, 6:3. Vor den Augen von Angelique Kerber, die fast genau zehn Jahre nach ihrem ersten Grand-Slam-Titel in Melbourne im Vorfeld der Partie geehrt wurde, brauchte die Belarussin nur 76 Minuten. Wenig später zog Rybakina nach - sie bezwang Jessica Pegula (USA) nach einem Nervenkrimi mit 6:3, 7:6 (9:7).

"Sie ist so eine gute Gegnerin und ich bin froh, dieses schwierige Match überstanden zu haben. Ich habe tolles Tennis gespielt", sagte Sabalenka, fügte aber hinzu: "Der Job ist noch nicht erledigt." Nach zuvor zwei Finalsiegen hatte sie im vergangenen Jahr überraschend das Endspiel gegen die US-Amerikanerin Madison Keys verloren. Nun steht sie abermals kurz vor ihren dritten Titel Down Under und dem insgesamt fünften bei einem Grand Slam.

Rybakina war im Anschluss zu Beginn klar überlegen. Ein wenig Hoffnung auf einen spannenden dritten Durchgang kam in der Arena auf, als Pegula, die zuvor im Turnier überragend gespielt hatte, im zweiten Satz drei Matchbälle abwehrte. Doch trotz einiger Nervosität und eines Satzballes ihrer Gegnerin ließ sich Rybakina nicht mehr aufhalten.

"Es bedeutet mir viel, das war so ein Kampf heute, ich bin so froh, dass ich es noch hinbekommen habe. Es war sehr stressig für mich am Ende", sagte Rybakina: "Ich freue mich auf Samstag."

Tennis: Kein Handschlag für Sabalenka

Svitolina, die ihrer Gegnerin nach dem Spiel erwartungsgemäß den Handschlag verweigerte, verpasste hingegen auch im 48. Anlauf den Einzug in das Finale eines Majors. Als Trostpflaster kehrt die Ukrainerin aber am Montag in die Top 10 der Weltrangliste zurück - erstmals nach ihrer Schwangerschaft (2022-23). Die 31-Jährige hatte Sabalenka schon bei den French Open 2023 nicht die Hand gegeben.

"Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich nicht weitergekommen bin, aber ich finde, ich sollte nicht wirklich traurig sein dürfen. Ich bin in einer großartigen Position", sagte Svitolina mit Blick auf ihr vom Krieg gebeuteltes Heimatland: "Ich habe die großartige Gelegenheit, hier auf dem Centre Court zu spielen, mein Land zu vertreten, und einfach für meine Leute da zu sein."

Gegen Sabalenka fand Svitolina von Beginn an nicht zu ihrem besten Spiel. Ihre Gegnerin haderte zwar immer wieder im Gespräch mit ihrer Box, war aber die klar dominierende Akteurin. "Gegen Sabalenka hast du nicht viele Chancen, die musst du dann nutzen", sagte Boris Becker am "Eurosport"-Mikrofon - doch Svitolina musste sich letztlich geschlagen geben.

Belarus
Aryna Sabalenka
A. Sabalenka
2
6
6
Ukraine
Elina Svitolina
E. Svitolina
0
2
3
09:30
Do, 29.01.
Beendet
Livestream auf Discovery+
USA
Jessica Pegula
J. Pegula
0
3
6
7
Kasachstan
Elena Rybakina
E. Rybakina
2
6
7
9
11:10
Do, 29.01.
Beendet
Livestream auf Discovery+
vollständiger Spielplan

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