Rückt ein Abschied von Leon Goretzka vom FC Bayern näher? Beim deutschen Rekordmeister soll nun eine erste konkrete Offerte für den Nationalspieler eingegangen sein. Geboten wird offenbar eine Mini-Ablöse.
Wie die spanische Zeitung "Marca" am Donnerstag vermeldete, offeriert Atlético Madrid den Münchnern eine Ablösesumme zwischen zwei und drei Millionen Euro für einen sofortigen Goretzka-Wechsel.
Der Lokalrivale von Real Madrid sei zudem bereit, das Restgehalt Goretzkas bis zu seinem Vertragsende beim FC Bayern im Sommer zu übernehmen. Dieses soll bei 8,5 Millionen Euro brutto liegen.
Zur Causa Goretzka kursieren aber auch widersprüchliche Meldungen: Während die "Marca" berichtete, der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler sei sich mit Atlético bereits einig, hieß es bei "Sky"-Reporter Florian Plettenberg, Goretzka habe noch keine finale Entscheidung über seine Zukunft getroffen. Es gebe auch keinerlei Übereinkunft zwischen dem FC Bayern und Atlético.
Der Journalist schrieb im sozialen Netzwerk X aber, in den kommenden Stunden könne weitere Bewegung in die Personalie kommen.
FC Bayern: Eberl dementiert Goretzka-Offerte
Eine konkrete Anfrage für Goretzka hatte Sportvorstand Max Eberl am Mittwochabend nach dem Champions-League-Duell bei der PSV Eindhoven (2:1) noch dementiert. Es gebe noch keine Entscheidung. "Leon kennt die Situation, nimmt sie an. Wenn er spielt, spielt er gut. Und wenn er sich was anderes vorstellen kann, dann ist es völlig legitim. Der FC Bayern hat nie was anderes gesagt", meinte Eberl.
Trainer Vincent Kompany gab an, sein Fokus habe vollkommen auf dem Spiel in Eindhoven gelegen. Aber: "Ich weiß, dass ich morgen früh aufstehe und dann irgendwann ein Gespräch haben muss mit Max oder mit Christoph Freund, dass wir uns austauschen über den Kader."
Im abschließenden Spiel der Ligaphase saß Goretzka nur auf der Bank, nachdem er sich zuvor in der "Zeit" offen für einen Wechsel gezeigt hatte. "Das ist eine Option, natürlich", sagte der frühere Schalker und betonte: "Ich finde es spannend, in meiner Karriere noch ins Ausland zu gehen." Ein Schritt heraus aus der Münchner Komfortzone "wäre auch ein Schritt für meine Persönlichkeitsentwicklung. Etwas Neues kennenzulernen, das würde auch mein Leben bereichern."




























