Der frühere Nationalstürmer Timo Werner hat offenbar seinen Vertrag bei RB Leipzig aufgelöst. Sein neuer Klub steht bereits fest, er soll eine Abfindung in Millionenhöhe erhalten.
Wie erwartet zieht es den 29-Jährigen in die nordamerikanische MLS zu den San José Earthquakes. Werners Kontrakt bei RB sei am Mittwoch aufgelöst worden, berichten mehrere Medien übereinstimmend.
Den Medizin-Check für sein USA-Engagement hatte der frühere Stuttgarter dem Vernehmen nach bereits Mitte Januar in Berlin absolviert.
Dafür, dass der Top-Verdiener die Leipziger vor seinem Vertragsende im Sommer verlässt, soll er ein Abfindung in Höhe von zwei Millionen Euro kassieren.
Den Berichten zufolge siedelt Werner nicht sofort nach San José im US-Bundesstaat Kalifornien um, sondern wird sich zunächst noch bei RB Leipzig im Training fithalten. Hintergrund: Werners Frau erwartet Ende Februar das erste gemeinsame Kind. Erst nach der Geburt zieht es ihn wohl über den Großen Teich.
Bei den Earthquakes wird Werner den Status als Designated Player erhalten. Sein Gehalt wird also nicht vom Salary Cap begrenzt. San José startet am 22. Februar gegen Sporting Kansas City in die neue MLS-Saison.
Werners zweites Gastspiel bei RB Leipzig wird zum Fiasko
Bei RB Leipzig unter Trainer Ole Werner spielte Timo Werner zuletzt nur noch eine Nebenrolle. 2025/2026 stand er nur dreimal in Pflichtspielen auf dem Platz, insgesamt für magere 14 Minuten, wenig verwunderlich ohne Torbeteiligung.
Überhaupt wurde das zweite RB-Engagement des pfeilschnellen Angreifers zum Fiasko: 2022 holten ihn die Sachsen für immerhin 20 Millionen Euro vom FC Chelsea zurück an den Cottaweg. An die Leistungen seiner ersten Zeit dort zwischen 2016 und 2020 konnte er aber zu keiner Zeit anknüpfen. So wurde er zum teuren Flop. Denn: Sein Jahresgehalt bei RB soll bei zehn Millionen Euro gelegen haben.
Schon im Sommer stand ein MLS-Wechsel zu Leipzigs Schwesterklub New York Red Bulls im Raum. Dieser zerschlug sich aber.






























