Ex-Nationalstürmer Timo Werner hat seinen Vertrag bei RB Leipzig offenbar aufgelöst und steht wie erwartet vor einem Wechsel in die nordamerikanische MLS.
"Grundsätzlich ist die Sache auf der Zielgeraden", sagte Trainer Ole Werner. Beim Spiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstag werde Werner nicht im Kader sein, bestätigte der Coach.
Aus familiären Gründen könnte Werner allerdings noch im Februar in Leipzig trainieren, dies werde gerade geklärt. "Er wird von uns alle Unterstützung bekommen, damit er für seine neue Aufgabe gut gerüstet ist", sagte der 37-Jährige.
Werner zieht es zu den San José Earthquakes. Sein Kontrakt bei RB sei am Mittwoch aufgelöst worden, berichteten zuvor mehrere Medien übereinstimmend. Den Medizin-Check für sein USA-Engagement hatte der frühere Stuttgarter dem Vernehmen nach bereits Mitte Januar in Berlin absolviert.
Dafür, dass der Top-Verdiener die Leipziger vor seinem Vertragsende im Sommer verlässt, soll er ein Abfindung in Höhe von zwei Millionen Euro kassieren.
Werners Frau erwartet Ende Februar das erste gemeinsame Kind. Erst nach der Geburt siedelt er wohl nach San José im US-Bundesstaat Kalifornien über.
Bei den Earthquakes wird Werner den Status als Designated Player erhalten. Sein Gehalt wird also nicht vom Salary Cap begrenzt. San José startet am 22. Februar gegen Sporting Kansas City in die neue MLS-Saison.
Werners zweites RB-Gastspiel wird zum Fiasko
Bei RB Leipzig spielte Werner zuletzt nur noch eine Nebenrolle. 2025/2026 stand er nur dreimal in Pflichtspielen auf dem Platz, insgesamt für magere 14 Minuten, wenig verwunderlich ohne Torbeteiligung.
Überhaupt wurde das zweite RB-Engagement des pfeilschnellen Angreifers zum Fiasko: 2022 holten ihn die Sachsen für immerhin 20 Millionen Euro vom FC Chelsea zurück an den Cottaweg. An die Leistungen seiner ersten Zeit dort zwischen 2016 und 2020 konnte er aber zu keiner Zeit anknüpfen.
So wurde er zum teuren Flop. Denn: Sein Jahresgehalt bei RB soll bei zehn Millionen Euro gelegen haben.
Schon im Sommer stand ein MLS-Wechsel zu Leipzigs Schwesterklub New York Red Bulls im Raum. Dieser zerschlug sich aber.




























