Vor seinem Wechsel zum englischen Erstligisten Brighton & Hove Albion wurde das deutsche Offensiv-Talent Brajan Gruda, damals noch in Diensten von Mainz 05, auch vom FC Bayern umworben. Das hat der 21-Jährige jetzt in einem Interview bestätigt.
"Es gab natürlich am Anfang Interesse", verriet Brajan Gruda im Gespräch mit "Sky", als er auf die Avancen des FC Bayern angesprochen wurde. Allerdings könne er "dazu nicht mehr sagen".
Im Sommer 2024 war der Rechtsaußen für umgerechnet 31,5 Millionen Euro vom FSV Mainz 05 nach Brighton gewechselt, wo er bis 2028 unterschrieb. Beim Premier-League-Klub wartet der Youngster allerdings noch auf seinen endgültigen Durchbruch.
In der laufenden Saison kam Gruda in 18 Liga-Partien für die Seagulls zum Einsatz, überwiegend als Joker. Seine Ausbeute: Je ein Treffer und eine Vorlage.
Aus der Tatsache, dass er Brighton nur als Zwischenstation in seiner Karriere betrachtet, macht der Leistungsträger der deutschen U21-Auswahl keinen Hehl.
Über seine kommenden Ziele sagte er: "Mein größter Traum ist es, in der Champions League zu spielen und A-Nationalspieler zu sein. Ich möchte bei einem Top-Verein wie Bayern, Real, Barcelona oder Liverpool spielen."
Gruda träumt von WM-Ticket im deutschen Nationalteam
In Brighton trainiert Gruda unter seinem Landsmann Fabian Hürzeler, der ebenfalls im Sommer 2024 vom FC St. Pauli zum Küstenklub gekommen war.
Vom Spielstil des jungen Übungsleiters ist der Ex-Mainzer begeistert. "Besonders ist, dass wir von hinten rausspielen wollen, egal, gegen wen wir spielen oder wer uns presst. Das ist faszinierend für mich, vor allem auch wie wir mit dem Ball spielen", hob Gruda hervor.
Zunächst war freilich einige Anpassungszeit notwendig. "Die Taktiken waren am Anfang sehr kompliziert für mich, aber jetzt habe ich sie mir eingeprägt", erklärte er.
Gruda hofft, sich in den kommenden Monaten noch für ein WM-Ticket empfehlen zu können. "Die Leistung muss stimmen. Und da versuche ich, 100 Prozent zu geben. Es ist natürlich ein Traum. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es kein Traum ist", so der 21-Jährige.



























