Beim 0:2 in der Champions League gegen Inter Mailand war Borussia Dortmunds Kader extrem ausgedünnt. Dennoch bekräftigt BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl, dass es keine Winter-Transfers geben wird.
"Für den diesmal kleinen Kader gibt es Erklärungen. Am Wochenende wird er wieder deutlich größer aussehen. Wir sind breit genug aufgestellt und haben auch das Vertrauen, dass wir mit diesen Spielern unsere Ziele erreichen können", sagte der 45-Jährige.
Auch in der Innenverteidigung sieht Kehl trotz der Rückkehr von Leihspieler Aaron Anselmino zum FC Chelsea keinen Bedarf. Stattdessen wird ein Talent aus dem eigenen Stall in der Abwehr-Hierarchie des BVB weiter nach oben rücken: Filipo Mane.
Der 20 Jahre alte Italiener habe es gegen seine Landsleute "gut gemacht", lobte Kehl. "Er hat die Zweikämpfe gewonnen, war rigoros, hat sich schnell eingegliedert. Er hat das Vertrauen, das der Trainer in ihn hatte, gerechtfertigt, und damit auch unseren Weg bestätigt, dass wir erstens auf dieser Position nichts mehr machen werden und zweitens den Spielern vertrauen, die wir haben."
Ins selbe Horn stieß BVB-Coach Niko Kovac: "Filippo Mane hat das heute gut gemacht. Er hat die Zweikämpfe gesucht und die meisten auch gewonnen. Zum Schluss ist ihm die Kraft ausgegangen, da hat er einen Krampf bekommen".
Kovac hatte sich schon auf der Pressekonferenz vor dem Inter-Spiel zu Anselminos Abgang und den daraus folgenden Konsequenzen geäußert.
"Aaron ist ein super Typ. Wir sind traurig, dass er uns verlassen hat. Aber ich habe trotzdem noch fünf Innenverteidiger. Das muss ausreichen, um einen Ausfall zu kompensieren", erklärte der 54-Jährige.
Zerschlagen sich die BVB-Hoffnungen bei Anselmino?
Chelsea hatte von einer Klausel in Anselminos Leihvertrag Gebrauch gemacht, um ihn vom BVB zurück nach London zu beordern.
"Ich werde noch ein Gespräch mit Aaron führen. Er kommt erst am Donnerstag oder Freitag zurück. Hoffentlich können wir dann seine Situation klären. Er hatte einen tollen Saisonstart in Dortmund und ich muss mit ihm über unsere Zukunftspläne sprechen", sagte Chelseas Coach Liam Rosenior am Dienstag.




























