Bei Formel-1-Rennstall Mercedes zieht man auch nach dem zweiten Testtag ein positives Fazit. Der W17 von George Russell und Kimi Antonelli präsentiert sich auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya als wahrer Dauerbrenner.
Auch nach seinem zweiten Testtag in Barcelona ist man bei Mercedes mit dem Ergebnis überaus zufrieden.
Am Mittwoch saß George Russell insgesamt 92 Runden im neuen W17, wie der Rennstall mitteilte. Der Brite fuhr überwiegend auf den harten C1-Reifen. Der WM-Vierte steht somit bei bereits 187 Runden, konnte er seinen neuen Dienstwagen doch schon am Montag lange über die Strecke pilotieren.
Nicht weniger fleißig war Kimi Antonelli, der auf 91 Runden kam. An seinem ersten Testtag war er auf 56 Runden gekommen, am Dienstag hatte sich das Team ausgesetzt, um keine Probleme mit dem Regen zu bekommen. Rechnet man alle zusammen, kommen die Silberpfeile auf bereits 334 Runden - und somit auf über 1.500 Kilometer.
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Russell resümierte zufrieden: "Aus Sicht der Zuverlässigkeit verlief heute alles relativ reibungslos, was für unser Gesamtprogramm gut ist. Bei diesem Test geht es darum, Kilometer mit dem Auto zu sammeln und sicherzustellen, dass alles wie vorgesehen funktioniert. Das war heute der Fall, da Kimi und ich wieder eine große Anzahl von Runden fahren konnten."
Aus den Zeiten könne man indes wenig ableiten, auch weil die Streckentemperatur am Morgen "im niedrigen einstelligen Bereich" lag.
Einen Testtag hat Mercedes nun noch frei, insgesamt darf jeder der elf Rennställe innerhalb der fünf Tage dreimal rausfahren. "Wir haben noch einen weiteren Testtag vor uns, der möglicherweise morgen stattfinden wird, aber vom Wetter abhängt. Wir haben noch einiges zu tun und sind gut aufgestellt, um am Donnerstag zu fahren, aber wir werden dies nur tun, wenn wir sicher sind, dass es trocken bleibt", so Russell.




