Der FC Bayern hat in der laufenden Saison unter Cheftrainer Vincent Kompany nur punktuell Schwächen gezeigt, in allen Wettbewerben greifen die Münchner nach dem Titel. Mittelfeldmotor Leon Goretzka stellte nun heraus, dass die Arbeit des Belgiers grundlegend für die aktuelle Hochphase ist.
"Der Trainer ist die wichtigste Personalie in einem Fußballverein", sagt Leon Goretzka im Interview mit der "Zeit", als er auf die Frage nach der Rolle von Vincent Kompany gefragt wurde.
Er führte mit Blick aus die Vergangenheit aus: "Die Dominanz wie einst unter Pep Guardiola war verloren gegangen. Das mussten wir ändern." Guardiola hatte den FC Bayern zwischen 2013 und 2016 gecoacht, zog anschließend zu Manchester City weiter und steht dort noch immer an der Seitenlinie. Vincent Kompany ist in München derweil der siebte Coach seit Pep Guardiola.
Geht es nach Goretzka, versteht es der 39-Jährige aber wie kein anderer, die Mannschaft richtig einzustellen: "Kompany packt uns an der der richtigen Stelle. In diesem Ausmaß habe ich das selten erlebt." Ein Ansatz: "Er erinnert uns täglich daran, dass es etwas Besonderes ist, Meister zu werden. Das war zwischendurch in einigen Köpfen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Plötzlich war Leverkusen Meister."
Bayern-Trainer Kompany hat "die Herde losgelassen"
Auch unter Hansi Flick habe der FC Bayern "eine brutal gute Zeit" gehabt. Aber: "Aktuell ist das Gefühl auf dem Platz noch besser. Es liegt nur an uns, ob wir gewinnen. Das ist unser Mindset." Dass die Münchner zuletzt überraschend gegen den FC Augsburg (1:2) patzten, zeige, "dass wir nicht nachlassen dürfen".
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Auf die taktischen Einzelheiten, die von Kompany vorgegeben werden, wollte Goretzka nicht explizit eingehen. Er sagte nur: "Der Trainer hat zwei, drei spezielle Kniffe. Er redet aber nicht öffentlich über seine Taktik, dann sollte ich das auch nicht tun."
Grundlegend im Spiel der Kompany-Bayern sei aber das "extreme Pressing, der Gegner darf sich nie ausruhen, nicht mal beim Einwurf". Goretzka stellte heraus: "Vincent Kompany hat die Herde wieder losgelassen. Bevor er kam, liefen wir weniger, jetzt laufen wir am meisten, das zeigen die Daten."





























