Formel-1-Rennstall Williams hat einen ziemlichen Fehlstart in die neue Saison 2026 hingelegt. Der britische Traditionsrennstall musste die Testfahrten in Barcelona wegen "Verzögerungen" am neuen Auto kurzfristig absagen. Nun hat Teamchef James Vowles ein Update mit Blick auf die offiziellen Testfahrten in Bahrain gegeben.
Aufatmen bei Formel-1-Team Williams. Wie James Vowles am Mittwochnachmittag bekannt gab, sind die Testfahrten in Bahrain nicht in Gefahr. "Ich freue mich, mitteilen zu können, dass wir alle erforderlichen Tests bestanden haben", so der Teamchef.
Er sei darüber hinaus "überzeugt", dass die Entscheidung, "Barcelona auszulassen", die richtige gewesen ist. "Und ich bin überzeugt, dass es richtig war, dass wir uns auf die Tests in Bahrain und auf das Rennen in Melbourne vorbereiten."
Vor den Bahrain-Tests (11. bis 13. und 18. bis 20. Februar) plant Williams noch "einen Filmtag", kündigte Vowles an.
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Am vergangenen Freitag hatte der Rennstall mitteilen müssen, dass es "zu Verzögerungen im FW48-Programm gekommen" ist. Zugleich hatte das Team aus Grove "eine Reihe von Tests" angekündigt, die das Auto nun offenbar bestanden hat, darunter auch ein sogenanntes VTT (Virtual Test Track)-Programm, bei dem das Auto in einem Prüfstand gecheckt wird.
Nach Barcelona zweimal Bahrain
Die Formel 1 erlebt in dieser Saison den größten Reglementeinschnitt ihrer jüngeren Grand-Prix-Geschichte mit neuen Motoren sowie kürzeren und schmaleren Autos. Deswegen sind die Testzeiten so wichtig.
Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya finden seit Montag und bis einschließlich Freitag von den Teams privat organisierte Tests unter Ausschluss der Medien statt. Jedes Team darf an drei der fünf Tagen ihre Autos ins Rennen schicken.
Nach den Tests in der Wüst von Bahrain geht es langsam aber sicher in Richtung Saisonstart: Am 8. März findet in Melbourne der erste Grand Prix des Jahres statt.




