Eintracht Frankfurt wird in Kürze mit Albert Riera wohl eine überraschende Trainerlösung präsentieren. Ein echter Sympathieträger scheint der 43 Jahre alte Spanier, der aktuell in Slowenien für NK Celje arbeitet, aber angeblich nicht zu sein.
Dieses Urteil legt zumindest die Einschätzung von Hanif Berkane nach. Der Journalist begleitete Riera während seiner Zeit in der französischen Ligue 2 bei Girondins Bordeaux, wo er vor dem Wechsel nach Slowenien für rund neun Monate arbeitete.
"Er ist ein sehr arroganter Trainer, der während seiner Zeit in Bordeaux bei Pressekonferenzen eine Reihe arroganter Äußerungen gemacht hat. Er hat immer die gegnerischen Trainer herabgewürdigt und seine eigenen Qualitäten hervorgehoben", sagte Berkane dem Portal "Fussballtransfers.com".
Immerhin: Mit seinem Fußballstil könnte Riera dem Reporter zufolge zu Eintracht Frankfurt und zur Bundesliga passen.
"Wie Bordeaux unter ihm gespielt hat, hat mir gefallen. Ich glaube nur, dass die Spieler nicht gut genug waren für das, was er von ihnen verlangt hat. Aber für mich ist er immer noch ein Trainer mit sehr guten Ideen und er könnte in der Bundesliga funktionieren, weil sein Fußball offensiv ist", so Berkane. Er verglich Riera mit Erfolgscoach Mikel Arteta vom FC Arsenal.
Aber: Der SGE-Trainerkandidat wolle "alles kontrollieren und setzt dabei auf Taktiken, die für die Spieler manchmal zu kompliziert sind".
Eintracht Frankfurt: Verwirrung um Riera-Deal
Wann Eintracht Frankfurt in der Trainerfrage Vollzug melden kann, ist derzeit noch offen. Darüber, ob es mit Celje bereits eine Einigung mit Blick auf die Ablöse für Riera gibt, kursieren derzeit widersprüchliche Meldungen.
SGE-Vorstandssprecher Axel Hellmann hatte am Montagabend gesagt, sein Klub werde "in Kürze" den neuen Übungsleiter präsentieren: "Wir sind auf der Zielgeraden."
Unter anderem war auch Marco Rose als möglicher Kandidat gehandelt worden. Er soll aber mit einem Engagement in der englischen Premier League liebäugeln.




























