Said El Mala ist das größte Talent des 1. FC Köln seit langer Zeit - und soll dem Verein eines Tages eine exorbitante Ablösesumme in die Kassen spülen. Aber von wie viel Geld können die Domstädter wirklich träumen?
Dass ein Verkauf des 19 Jahre alte Offensiv-Juwels wirklich 50 Millionen Euro einbringt, sei derzeit jedenfalls "unwahrscheinlich", schreibt "Sport Bild".
Hintergrund: El Mala ist beim 1. FC Köln kein unumstrittener Stammspieler, kommt unter Trainer Lukas Kwasniok zumeist nur als Joker zum Einsatz.
Wie es mit El Mala kurzfristig weitergeht, dürfte die Transfer-Politik des FC im kommenden Sommer maßgeblich beeinflussen.
Denn: Mit Jakub Kaminski (VfL Wolfsburg), Jahmai Simpson-Pusey (Manchester City), Kristoffer Lund (FC Palermo), Tom Krauß (1. FSV Mainz 05) sowie Cenk Özkacar (FC Valencia) stehen derzeit gleich fünf Leihspieler im Kölner Kader.
Rund 25 Millionen Euro müssten der neue Geschäftsführer Thomas Kessler und seine Mitstreiter für Ausstiegsklauseln berappen, um das Quintett dauerhaft in der Domstadt zu halten - Geld, das nur dann problemlos aufzubringen wäre, sollte El Mala den Verein verlassen.
1. FC Köln: El Mala? Kwasniok reagiert auf Kritik
Am Umgang von Kwasniok mit dem Hochbegabten regte sich zuletzt rund um den 1. FC Köln auch Kritik.
"Ich glaube, dass sein Marktwert in erster Linie dann steigen wird, wenn er weiterhin eskalieren wird. Deshalb wird es darum gehen, ihn weiterhin in diese Scoring-Momente zu bekommen. Die gibt es überwiegend hinten raus", rechtfertigte der Fußballlehrer zuletzt im Gespräch mit RTL/ntv und sport.de El Malas Status als Edeljoker.
Der 1. FC Köln habe die "erfolgreichste Zeit in dieser Saison direkt zu Beginn gehabt, weil Said El Mala die Spiele von der Bank entschieden hat. Er ist noch nicht so weit, dass er drei Spiele in einer Woche von Beginn an über 90 Minuten durchstehen kann", so Kwasniok. Er sei "ein Wegbegleiter von Said und nicht sein Fan".




























