Dass Joshua Kimmich, Manuel Neuer und Harry Kane beim FC Bayern zu den Spielern zählen, die das Sagen im Team haben, ist allgemein bekannt. Die "Sport Bild" hat nun aber ein "Macht-Ranking" des deutschen Fußball-Rekordmeisters veröffentlicht, das einige Überraschungen enthält. Vor allem ein Profi wird abgewatscht.
Insgesamt 25 Spieler aus dem aktuellen Kader des FC Bayern umfasst das "Macht-Ranking", das die "Sport Bild" veröffentlicht. An der Spitze stehen Joshua Kimmich, Manuel Neuer und Harry Kane, besonders spannend ist allerdings, wer am Ende der Nahrungskette stehen soll: Sacha Boey.
Der französische Außenverteidiger, für den die Münchner im Januar 2024 satte 30 Millionen Euro auf den Tisch blätterten, wird sogar hinter den Talenten Wisdom Mike (Platz 22), David Santos Daiber (23) und Cassiano Kiala (24) geführt. Schlicht "kein Faktor" sei Boey in der Kabine der Bayern, heißt es.
Dass der 25-Jährige bei seiner geplanten Einwechslung gegen Union Berlin am 10. Spieltag so lange zögerte, dass Coach Vincent Kompany ihn letztlich gar nicht brachte, soll der Mannschaft sauer aufgestoßen sein. Anschließend kam Boey übrigens gar nicht mehr zum Einsatz, zuvor bestritt er immerhin 14 Partien. Zudem soll man nicht wirklich goutieren, dass Boey einigen Offerten absagte, um seinen gut dotierten Vertrag in der bayerischen Landeshauptstadt auszusitzen.
Star des FC Bayern soll um zwei Jahre verlängern
Überraschungen in positiver Richtung hält das Ranking auch parat: Der öffentlich eher extrem ruhig auftretende Michael Olise ist demnach die Nummer vier der Hierarchie. Neben seinen unbestritten überragenden Leistungen auf dem Rasen soll Olise die Teamkollegen mit seiner humorigen Art für sich gewinnen und auf taktische Dinge hinweisen, die ihm aufgefallen sind.
Auch Routinier Serge Gnabry (Platz 5) rangiert weit oben. Der 30-Jährige könne mit allen Gruppierungen gut und sei nach dem Abschied von Thomas Müller nun der "Kommunikator" im Team. Eine Rolle, die wohl auch dazu beiträgt, dass der Vertrag des deutschen Nationalspielers in Bälde um zwei Jahre verlängert werden soll.




























