Alexander Zverev verwöhnt die deutschen Tennis-Fans bei den Australian Open 2026 bislang mit nahezu fehlerfreien Vorstellungen. Die Nummer drei der Weltrangliste steht bereits im Halbfinale und darf weiter auf den ersten Grand-Slam-Erfolg seiner Karriere hoffen. Ab davon sieht es für den DTB allerdings düster aus - ein 18-Jähriger hat allerdings weiterhin die Chance, in Zverevs Fußstapfen zu treten: Jamie Mackenzie.
Die Nummer sieben der Junioren-Weltrangliste erreichte am Mittwoch das Viertelfinale der Junioren-Konkurrenz in Melbourne. Mackenzie setzte sich in einem engen Match mit 7:5 und 6:4 gegen den Schweizer Flynn Thomas durch. Bislang hat der Deutsche, der Down Under an Position fünf gesetzt ist, somit im Turnierverlauf noch keinen Satz abgegeben.
Gegen Thomas war der Schlüssel zum Erfolg, dass Mackenzie in den richtigen Momenten die Nerven behielt. Beim Stand von 5:5 nahm er seinem Gegenüber im ersten Satz zum zweiten Mal den Aufschlag ab, es drohte abermals das direkte Rebreak, aber Mackenzie wehrte satte vier Breakbälle ab und machte den Sack mit seiner ersten Chance zu.
Im zweiten Durchgang servierte die DTB-Hoffnung dann extrem souverän, musste nur ein engeres Servicegame überstehen und nahm dann seinerseits Thomas den Aufschlag beim Stand von 4:4 ab. Das letzte Spiel holte sich Mackenzie dann zu null.
Bislang gab es vier deutsche Sieger
Im Viertelfinale wartet nun allerdings eine der höchstmöglichen Hürden: der Japaner Ryo Tabata, der schon unter den Top 1000 der ATP-Rangliste geführt wird.
Sollte Mackenzie seinen Siegeszug fortsetzen und am Ende sogar den Titel holen, würde er übrigens unter anderem Zverev nacheifern.
Die deutsche Nummer eins gewann die Junioren-Konkurrenz der Australian Open als letzter Deutscher im Jahr 2014. Zudem konnten Daniel Elsner (1997), Nicolas Kiefer (1995) und Dirk Dier (1990) triumphieren.
Eine Garantie für eine große Karriere ist der Titel natürlich nicht, die Siegerliste liest sich allerdings sehr verheißungsvoll. Neben Zverev gewannen unter anderem der Italiener Lorenzo Musetti (2019), der Australier Nick Kyrgios (2013) oder der Franzose Gael Monfils (2004).






