Mike McCarthy wurde am Dienstag offiziell als neuer Head Coach der Pittsburgh Steelers in der NFL vorgestellt und wurde natürlich auch zur Zukunft von Quarterback Aaron Rodgers befragt.
Es dauerte keine zehn Minuten, ehe die erste Frage zu Rodgers kam. Ein Reporter fragte, ob McCarthy aus persönlicher Sicht Aaron Rodgers als Quarterback zurückhaben will.
"Das ist ja nett, wie er das gefragt hat", sagte McCarthy lachend auf die Frage. "Ich meine, definitiv. Ich wüsste nicht, warum man das nicht tun sollte. (...) Ich habe mit Aaron gesprochen, und das ist eigentlich der aktuelle Stand der Dinge. Aber ich konnte mich entspannt zurücklehnen und die Spiele verfolgen - ich habe die meisten Pittsburgh-Spiele im Fernsehen gesehen - und ich fand, dass er ein großartiger Gewinn für das Team war."
Allerdings betonte McCarthy auch, dass Rodgers erstmal etwas Zeit brauche, um eine Entscheidung über seine Zukunft zu treffen. Rodgers hatte eigentlich vor einem Jahr schon erklärt, dass 2025 seine wohl letzte Saison sein würde. Zuletzt aber ließ er die Frage nach seiner Zukunft dann doch wieder offen.
Keine Deadline für Rodgers
"Ich halte das für sehr wichtig", sagte McCarthy über Spieler wie Rodgers, die sich eine Auszeit nehmen. "Dieses Spiel ist so emotional - was diese Männer investieren und was sie alles hineinstecken. Ich denke, dass diese Zeit abseits des Feldes wichtig ist."
Eine Deadline für Rodgers' Entscheidung gibt es laut McCarthy jedoch nicht. Abgesehen davon zeigte sich der 62-Jährige jedoch begeistert vom Rookie des Vorjahres Will Howard und dessen künftiges Potenzial für Pittsburgh. "Ich freue mich riesig auf Will Howard. Er ist jemand, der sich bei Ohio State meiner Meinung nach richtig stark entwickelt hat. Ich brenne darauf, mit ihm zu arbeiten. Es wäre großartig, Aaron wieder dabei zu haben. Aber was Will und Mason Rudolph angeht - ich bin wirklich extrem gespannt darauf, mit den Jungs loszulegen."
Die Arbeit mit Quarterbacks und deren Weiterentwicklung war laut General Manager Omar Khan und Team-Owner Art Rooney II ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für McCarthy. Unter anderem darum setzte er sich gegen die anderen Kandidaten, die für Interviews zu Gast waren - die Defensive Coordinators Anthony Weaver von den Dolphins und Brian Flores von den Vikings -, durch.
McCarthy kennt Rodgers noch aus gemeinsamen Tagen bei den Green Bay Packers, die McCarthy von 2006 bis 2018 trainiert hatte. Mit Rodgers gewann er den Super Bowl nach der Saison 2010 gegen die Steelers.





