Das wäre eine echte Trainer-Sensation! Der hierzulande bislang weitgehend unbekannte Spanier Albert Riera soll offenbar den Posten als Chefcoach bei Eintracht Frankfurt übernehmen.
"Bild" und "Sky" berichten übereinstimmend, dass der 43-Jährige vom slowenischen Conference-League-Teilnehmer NK Celje zu den Hessen wechseln und dort Nachfolger von Dino Toppmöller werden soll.
Mit Celje schaffte Riera Sprung in die Play-offs des Europacup-Wettbewerbs. Es heißt, Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche habe den einstigen Profi von Manchester City und FC Liverpool schon länger auf dem Radar.
Die Hessen wollen Riera offenbar mit einem Kontrakt bis 2028 ausstatten. Laut "Bild" sind nur noch letzte Details in der Personalie zu klären. Celje will Riera eigentlich nicht abgeben, die Eintracht sei aber zuversichtlich, zeitnah eine Lösung zu finden, vermutlich in Form einer Ablösezahlung.
SGE-Vorstandssprecher Axel Hellmann hatte am Montagabend gesagt, sein Klub werde "in Kürze" den neuen Übungsleiter präsentieren: "Wir sind auf der Zielgeraden."
Unter anderem war auch Marco Rose als möglicher Kandidat gehandelt worden. Er soll aber mit einem Engagement in der englischen Premier League liebäugeln.
Auch Alexander Blessin (FC St. Pauli) wurde als möglicher Toppmöller-Erbe genannt. Zuletzt kursierten zudem Gerüchte um den dänischen Coach Jacob Neestrup, der aktuell noch den FC Kopenhagen trainiert.
Eintracht Frankfurt: Trainersuche keine "Baustelle" der Mannschaft
Seit der Entlassung von Toppmöller Mitte Januar coacht Interimstrainer Dennis Schmitt gemeinsam mit Alexander Meier die Mannschaft, das wird auch am Mittwoch in der Champions League gegen Tottenham Hotspur (21:00 Uhr/DAZN) der Fall sein.
Das Weiterkommen ist für die Hessen in der Königsklasse nicht mehr möglich.
Die Profis von Eintracht Frankfurt lassen die Spekulationen um einen neuen Trainer kalt.
"Uns im Team beschäftigt es - ehrlich gesagt - aktuell nicht viel", sagte Offensivspieler Ansgar Knauff vor dem Spiel gegen Tottenham. Man arbeite aktuell mit Schmitt zusammen und verfolge dabei einen klaren Plan, äußerte Knauff. "Und was dann alles drumherum passiert, das ist nicht unsere Sache, nicht unsere Baustelle."



























