Ausgerechnet Max Verstappens neuer Teamkollege Isack Hadjar hat den ersten größeren Unfall des Formel-1-Jahres 2026 gebaut, blieb dabei aber unverletzt.
Den 21-jährigen Franzosen erwischte es kurz vor Ende des zweiten Tags der Testfahrten in der schnellen letzten Kurve auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya.
Hadjar schlug mit seinem RB22 in der Streckenbegrenzung ein und rutschte ins Kiesbett. Eine Rote Flagge war die Folge und Aufnahmen von der Rennstrecke zufolge auch ein beschädigter Heckflügel an Red Bulls neuem Formel-1-Boliden.
Immerhin: Hadjar selbst blieb unverletzt, wie ein Teamsprecher gegenüber "Motorsport-Total.com" bestätigte.
Was zu dem Crash führt ist unklar. Viel Betrieb war jedenfalls am Dienstag nicht in Barcelona. Wegen regnerischer Bedingungen absolvierten nur Ferrari und eben Red Bull ihre Testrunden. Alle anderen Teams verzichteten.
Für die Bullen ging am Morgen zunächst Vize-Weltmeister Max Verstappen an den Start. Nach der Mittagspause überließ der Formel-1-Superstar dann Hadjar das Cockpit.
Der vom Schwesterteam Racing Bulls beförderte Rennfahrer hatte am Montag bereits getestet und dabei laut inoffiziellen Zahlen die Bestzeit gesetzt. 107 Runden absolvierte er in den ersten beiden Sessions.
Formel 1: Red-Bull-Konkurrenz angeblich "baff"
Der Red Bull, der in Barcelona unterwegs ist, unterscheidet sich demnach deutlich von den Entwürfen, die der Rennstall zuvor präsentiert hatte.
Andere Teams kämpften bei den Testes mit Widrigkeiten. Formel-1-Neuling Audi hatte ein technisches Problem am Auto.
"Wir haben es entdeckt und beschlossen, das Auto auf der Strecke abzuschalten", sagte Teamchef Jonathan Wheatley. "Wir haben dieses Jahr viele Testfahrten und wollten die Probleme wirklich verstehen, deshalb haben wir sie sorgfältig analysiert."


