Formel-1-Neuling Audi hatte am ersten Testtag in Barcelona direkt mit Widrigkeiten zu kämpfen. Teamchef Jonathan Wheatley gibt einen Einblick.
"Wir hatten ein technisches Problem mit dem Auto – wir haben es entdeckt und beschlossen, das Auto auf der Strecke abzuschalten", sagte der langjährige Red-Bull-Sportdirektor. "Wir haben dieses Jahr viele Testfahrten und wollten die Probleme wirklich verstehen, deshalb haben wir sie sorgfältig analysiert."
"Es war ein etwas kurzer Tag", sagte Bortoleto. "Am Morgen haben wir ziemlich gute Arbeit geleistet, einige Runden gedreht und ein paar Dinge getestet. Wir waren auf dem richtigen Weg. Aber wie wir alle erwartet hatten, ist es ein Shakedown – da kann alles passieren, und wir rechnen damit, hier und da Probleme am Auto zu finden."
Es sei insgesamt aber gut gewesen, "ein Gefühl für das neue Auto, die neuen Vorschriften, die Antriebseinheit und alles andere zu bekommen", resümierte der 21-Jährige.
Wie die meisten anderen Teams verzichtete Audi wegen der schlechten Wetterbedingungen in Katalonien am Dienstag auf weitere Tests. Nur an drei von fünf Tagen in Barcelona dürfen die Formel-1-Teams mit ihren Boliden auf die Strecke.
Audi-Debüt in der Formel 1 für Wheatley "fantastisch"
Das Gefühl, mit Audi als Neuling nun im Kreis der Formel-1-Teams dabei zu sein, bezeichnete Wheatley als "fantastisch".
Er schwärmte: "Wenn man hier steht und diese völlig neue Infrastruktur sieht – was dieses Team in so kurzer Zeit erreicht hat. Und wenn wir heute das Auto auf der Strecke sehen, in seiner ganzen Pracht, dann muss man sich kneifen, um zu glauben, dass das wirklich wahr ist."
Audi hat den Schweizer Sauber-Rennstall übernommen und tritt nun als Werksteam in der Formel 1 an. Das erklärte Ziel: 2030 um den WM-Titel mitfahren.


