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Dank Klausel möglich

Verstappen-Wechsel zu Mercedes? Schumacher lässt aufhorchen

Max Verstappen fährt seit zehn Jahren für Red Bull in der Formel 1
Max Verstappen fährt seit zehn Jahren für Red Bull in der Formel 1
Foto: © IMAGO/Nicolas Economou
27. Januar 2026, 15:30
sport.de
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Max Verstappen und die Klauseln, die ihm einen vorzeitigen Teamwechsel vor Ablauf seines Red-Bull-Vertrags Ende 2028 ermöglichen sollen: Ein Thema, das auch in der Formel-1-Saison 2026 wieder aufploppen dürfte. Geht es nach einem Experten, hat der Holländer allerdings kaum attraktive Alternativen - vor allem nicht Mercedes.

Max Verstappen geht es vor dem Start der Formel-1-Saison 2026 im Prinzip so wie allen anderen Teams und Fahrern auch. Der viermalige Weltmeister weiß angesichts der neuen (Motoren-)Regeln nicht, wo er mit Red Bull steht.

Die Frage, die Beobachter des F1-Zirkus' schon jetzt aufwerfen, lautet: Was macht Verstappen, sollte Red Bull diese Saison nicht bei der Musik sein? 

Der britische Rennstall tritt 2026 erstmals mit eigens in Milton Keynes produzierten Motoren an, wird dabei vom US-Autoriesen Ford unterstützt und gesponsert. Aber: Taugen diese Triebwerke auch oder hinkt Red Bull den Branchengrößen Mercedes (beliefert neben dem Werksteam auch Titelverteidiger McLaren, Williams und Alpine), Ferrari (Haas, Cadillac) und Honda (Aston Martin) hinterher?

Video: Verstappen freut sich auf Boliden mit Red-Bull-Motor

Schon seit längerem kursieren Berichte über eine Klausel in Verstappens Arbeitspapier, die sich für 2026 wie folgt gestaltet: Ist er zu Saisonmitte nicht mindestens Zweiter der Fahrer-Wertung, darf er Red Bull schon vor Ablauf seines Vertrags Ende 2028 verlassen und zu einem anderen Team wechseln. 

"Das Thema wird uns nur dann beschäftigen, wenn das Auto aus irgendeinem Grund nicht funktionieren sollte", sagte "Sky"-Experte Ralf Schumacher im Podcast "Backstage Boxengasse", fragte aber zugleich: "Wo sind wirklich die Alternativen?"

Formel 1: Max Verstappen und Toto Wolff "harmonieren nicht"

An einen Wechsel des Superstars zu Mercedes - über den schon 2025 heftig spekuliert wurde - glaubt Schumacher nicht. "Ich sehe immer noch nicht Max Verstappen und Toto Wolff (Mercedes-Teamchef, d.Red.) harmonieren. Das passt irgendwie - ich weiß auch nicht warum - nicht so richtig zusammen", so der sechsmalige Grand-Prix-Sieger.

Mercedes hatte in Person von Wolff schon 2024, als sich im Zuge der Horner-Affäre Risse bei Red Bull bildeten, Interesse an Verstappen signalisiert und in der Vorsaison auch Gespräche mit dem Management des 28-Jährigen geführt. 

"Ein Team wie McLaren würde natürlich alles für Max Verstappen tun, wenn sie die Möglichkeit hätten und das gleiche gilt für Aston Martin", nannte Schumacher zwei aus seiner Sicht aussichtsreichere Kandidaten, sollte der Niederländer tatsächlich auf dem Markt sein.

Red Bull sei für Verstappen aber "ein Stück Heimat", gab Schumacher zu bedenken. "Verstappen hat sich zum Ende des letzten Jahres extrem wohl gefühlt. Man hatte das Gefühl, das ist eine Einheit geworden. Deswegen würde ich das gar nicht infrage stellen. Und mal ehrlich: Wo hat er das schon? Das Team ist ja quasi seins, das muss man einfach so sagen." 

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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