Anfang 2026 gipfelte der rasante Aufstieg von Younes Ebnoutalib vorerst mit einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt. Ein enormer Erfolg für den Angreifer, der vor etwas mehr als zwölf Monaten noch in der vierten Liga kickte und Anfang 2024 sogar vereinslos war. Nun hat Ebnoutalib über ein eher dunkleres Kapitel seiner Karriere gesprochen.
Aus der Jugend von Rot-Weiss Frankfurt wechselte Younes Ebnoutalib 2022 in den Nachwuchs des italienischen Zweitligisten AC Perugia. Dort erlebte der Offensivspieler eine schwere Zeit.
Anders als man ihm zuvor zugesagt haben soll, wurde Ebnoutalib in die U19 gesteckt, als er dann eine Chance im Profitraining bekam, soll ihn der damalige Coach des Klubs regelrecht angeschrien und wieder weggeschickt haben. Das berichtet der 22-Jährige im Gespräch mit "11 Freunde".
"Die haben mich wie einen Hund behandelt. Ich dachte: Das war es, ich komme nie wieder", führte Ebnoutalib aus, ein "Knebelvertrag" habe einen Abschied aber verhindert.
Star von Eintracht Frankfurt berichtet von Morddrohungen
Auch abseits des Rasens war Komfort angeblich Mangelware: Mit 18 Jahren habe er "zu zehnt" in einem "richtigen Drecks-Appartement" mit Ungezieferbefall und Schimmel gehaust. Die Gesamtsituation habe sich beinahe wie "im Gefägnis" angefühlt.
Damit aber nicht genug: Nach seiner "Flucht" trotz Vertrags bis 2028 habe er telefonisch Morddrohungen von einem Pseudo-Berater aus Serbien erhalten. Letzten Endes löste Perugia den Kontrakt des Torjägers allerdings auf.
Der Rest gleicht bislang beinahe einem Märchen: Der FC Gießen gab Ebnoutalib eine Chance, im Januar 2025 schlug dann die SV Elversberg aus der 2. Bundesliga zu. Hier knipste Ebnoutalib in 25 Spielen zwölfmal - und weckte so das Interesse der Frankfurter Eintracht.
Für die Hessen traf Ebnoutalib direkt beim Debüt gegen den BVB (3:3), ehe er sich beim 2:3 gegen den VfB Stuttgart am Innenband verletzte.



























