Der FC Bayern zieht die Schrauben im Vertragspoker mit Stammspieler Dayot Upamecano allmählich enger. Nachdem der Innenverteidiger schon seit Wochen ein unterschriftsreifes Vertragsangebot des Klubs vorliegen hat, haben die Münchner nun eine erste Entscheidung getroffen.
Der Rekordmeister hat Dayot Upamecano nämlich ein Ultimatum gestellt, bis wann er sich nun spätestens entschieden haben muss, ob er die Offerte des Klubs annimmt oder nicht. Das zumindest vermeldete die "Bild" am Dienstag.
Laut dem Zeitungsbericht muss sich der Franzose "bis Mitte Februar" endgültig festgelegt haben, ob er das Vertragsangebot annimmt, das ihm bereits seit Weihnachten vorliegt.
Nach "Bild"-Informationen wird das vorgelegte Angebot nicht noch einmal nachgebessert, was bereits als klares und konsequentes Signal von Sportvorstand Max Eberl gedeutet wird.
Eberl, der die Verhandlungen im Dezember maßgeblich vorangetrieben hatte, genießt laut dem Medienbericht dabei die volle Rückendeckung des Aufsichtsrats. Die Bayern wollen Planungssicherheit und eigentlich langfristig mit Upamecano verlängern, der nur noch fünf Monate lang Vertrag in München hat und ablösefrei wechseln könnte, sollte es zu keiner Unterschrift mehr kommen.
Ausstiegsklausel wohl als Knackpunkt in den Verhandlungen
Upamecano fühlt sich grundsätzlich wohl in München und schätzt die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Vincent Kompany. Dennoch stockten die Gespräche zuletzt immer wieder an zentralen Punkten. Besonders die finanziellen Rahmenbedingungen und die Frage einer Ausstiegsklausel sorgten für intensive Diskussionen.
Für einen Verbleib in München hatte die Spielerseite hohe Forderungen gestellt. Im Raum stand laut übereinstimmender Medienberichte ein Gesamtpaket von rund 20 Millionen Euro Gehalt pro Saison inklusive Boni, eine Laufzeit von drei oder vier Jahren sowie ein Handgeld von ebenfalls rund 20 Millionen Euro.
Größter Knackpunkt der Verhandlungen soll jedoch eine mögliche Ausstiegsklausel sein: Diese sollte bei etwa 65 Millionen Euro liegen und bereits nach dem ersten Jahr des neuen Vertrags greifen können.
Nun haben die Bayern ihre rote Linie gezogen. Das Angebot liegt auf dem Tisch, weitere Zugeständnisse wird es nicht geben. Der Klub setzt damit auch mit Blick auf zukünftige Vertragsverhandlungen ein deutliches Zeichen.





























