Der FC Bayern ist bei der Suche nach Unterstützung im Jugendbereich offenbar fündig geworden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge holt der Rekordmeister einen neuen Mann vom 1. FC Nürnberg.
Die Verpflichtung von Michael Wiesinger rückt näher. Der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Nürnberg soll im Sommer zum FC Bayern wechseln. Der frühere Bundesliga-Profi habe sich für einen Wechsel entschieden. Das berichten "Bild" und "Sky".
Jochen Sauer soll demnach weiter der Direktor der Nachwuchsentwicklung der Münchner bleiben. Wiesinger soll unter Sauer seine Erfahrung aus dem Nürnberger Nachwuchs nun für den FC Bayern einbringen.
Der genaue Aufgabenbereich sei aber noch nicht klar umrissen. Es spreche viel dafür, dass der frühere Spieler des FC Bayern Leiter am Bayern-Campus werde. Damit würde er Markus Weinzierl ersetzen. Der Vertrag des ehemaligen Bundesliga-Trainers läuft ohnehin aus. Die sportliche Zukunft von Weinzierl sei weiter offen, heißt es.
Sauer kümmert sich aktuell federführend um das Projekt "Red and Gold", bei dem der FC Bayern weltweit mit anderen Klubs wie dem Los Angeles FC, dem SD Aucas Quito aus Ecuador oder den Gambinos Stars aus Gambia kooperiert.
Eberl wünscht sich Top-Leute beim FC Bayern
Sportvorstand Max Eberl hatte sich vor wenigen Tagen, angesprochen auf Wiesinger und den Campus, grundsätzlich geäußert. "Wir haben uns intensivst in den letzten Wochen und Monaten – damit meine ich Jochen Sauer, (Sportdirektor) Christoph Freund, meine Person – Gedanken gemacht, wie wir diesen Campus ein Stück weit eben auch verändern können, was wir tun können", sagte Eberl.
"Der Campus spielt für uns eine große Rolle. Es wurde immer sehr, sehr viel gesagt und jetzt sind wir da und wollen eben auch Dinge anpacken, wo wir denken, dass sie dem FC Bayern für die Zukunft gut zu Gesicht stehen", führte der 53-Jährige aus. Namen wolle er nicht kommentieren.
Weinzierl habe einen "super Job" gemacht, sagte Eberl. Wenn etwas verändert werde, heiße das nicht automatisch, dass dann Personen gehen müssten. Man müsse schauen, "was sind die besten Mitarbeiter für den Campus". Man brauche die "Top-Leute" beim FC Bayern. Zudem gehe es um eine enge Verzahnung mit den Profis.
Wie viel die Münchner für eine Verpflichtung von Wiesinger zahlen müssten, ist derzeit nicht bekannt.



























