Am Montag verkündete Borussia Dortmund offiziell, was schon vorher als bevorstehender Transferschock durch die Medien geisterte: Der FC Chelsea machte von einer Klausel Gebrauch, die es ihm ermöglichte, die Leihe von Aaron Anselmino zum BVB vorzeitig abzubrechen. Über die Gründe der Londoner kursiert nun ein durchaus brisanter Verdacht.
"Borussia Dortmund bedauert den kurzfristigen Abgang von Aaron Anselmino sehr und bedankt sich bei ihm für seinen Einsatz in den vergangenen Monaten. Der BVB wünscht dem Argentinier für seine Zukunft alles Gute", hieß es am Montag in der offiziellen Nachricht des BVB, die die Rückkehr von Aaron Anselmino zum FC Chelsea bestätigt. Worte, die belegen, dass sich die Dortmunder diese Entwicklung so gar nicht gewünscht haben.
Die "Bild" berichtete im Zusammenhang mit der Rückholaktion sogar, dass die Führung der Borussen "stinksauer" auf die Entscheider der Blues sei. Zwar haben sich die Mannen aus Chelsea vertraglich an alle Abmachungen gehalten, angeblich hätte man sich aber zumindest gewünscht, dass man erheblich früher in Kenntnis gesetzt worden wäre.
Die neuesten Vermutungen um die Entscheidung dürfte die Gemüter im Ruhrgebiet kaum beruhigen.
Darf der BVB doch noch auf Anselmino hoffen?
Laut "Sky" könnte Anselminos Rückholaktion dem FC Chelsea durchaus schlicht dazu dienen, Druck auf Stade Rennes auszuüben. In Rennes kickt mit Jeremy Jacquet ein Spieler, den Chelsea im Winter eigentlich gerne verpflichten wollte. Rennes wollte den Verteidiger aber nicht, beziehungsweise nur gegen eine enorme Ablöse ziehen lassen.
Durch die Anselmino-Rückkehr könnte man dem Bericht zufolge nun klar machen, dass der Handlungsbedarf nicht mehr so groß sei und Rennes damit dazu zu bewegen, die Forderung zu senken. Sollte die vermeintliche Taktik der Blues zum Erfolg führen und die Londoner doch noch auf dem Transfermarkt zuschlagen, könnte sich "Sky" zufolge sogar noch einmal eine Tür für den BVB in der Causa Anselmino öffnen.





























