Nach rund zweieinhalb Jahren musste Dino Toppmöller Mitte Januar 2026 seinen Platz auf der Trainerbank von Eintracht Frankfurt räumen. Als Interimscoaches haben seitdem Dennis Schmitt und Alexander Meier das Ruder in der Hand, Erfolg hat sich allerdings noch nicht eingestellt. Kein Wunder also, dass die SGE weiterhin auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter ist. Bald soll dieser gefunden sein.
Eintracht Frankfurt wird "in Kürze" seinen neuen Coach aus dem Hut zaubern. Das bestätigte Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann am Montag auf einer Mitgliederversammlung. "Wir werden in Kürze den neuen Trainer vorstellen, wir sind auf der Zielgeraden der Verständigung" , erklärte Hellmann zum Stand der Trainersuche.
In den Medien wurden zuletzt unter anderem Ex-BVB-Coach Marco Rose, FC-St.-Pauli-Übungsleiter Alexander Blessin, Jacob Neestrup vom FC Kopenhagen oder Kjetil Knutsen von Bodö/Glimt als mögliche Optionen gehandelt. Die "Bild" betonte jüngst, Neestrup sei ein "immer heißerer Kandidat".
Eintracht Frankfurt hat Fehler bei der Kaderplanung gemacht
Ob sich der künftige Coach unter diesen vermeintlichen Kandidaten tummelt, gab Hellmann wenig verwunderlich nicht preis. Allerdings betonte der SGE-Boss, dass die sportliche Herausforderung für den neuen Mann keine leichte wird.
"Es ist uns allen nicht gelungen, den Turnaround zu schaffen. Und deswegen stehen wir hier, wo wir stehen. Ich glaube, wir haben an der einen oder anderen Stelle und Position den Kader falsch eingeschätzt, und wir müssen feststellen: Die eine oder andere Personalie hat schlichtweg nicht funktioniert", gab Hellmann zu, dass in Frankfurt Fehler gemacht wurden. Diese Negativspirale müsse man stoppen, betonte Hellmann.
Die Hessen gewannen nur eines der letzten elf Pflichtspiele. Am Mittwoch (21 Uhr) bestreitet man gegen Tottenham Hotspur das letzte Spiel der Ligaphase der Champions League, ein Weiterkommen haben die Frankfurter bereits verspielt.




























