Als letzte der großen Biathlon-Nationen hat Italien am Montagabend sein Aufgebot für die Olympischen Spiele im eigenen Land bekanntgegeben. Angeführt wird der Kader von Dorothea Wierer, die in Antholz ihre letzte Rennen auf der großen Bühne bestreiten wird.
Mit einer zehnköpfigen Mannschaft wird Italien bei den Biathlon-Wettbewerben der Olympischen Spiele 2026 an den Start gehen. Je fünf Athletinnen und Athleten wurden vom nationalen Verband am Montag offiziell bestätigt.
Die italienische Frauen-Mannschaft wird von Dorothea Wierer angeführt, die in Antholz die letzten Rennen ihrer Karriere bestreiten wird. Für die 35-Jährige werden es nach 2014, 2018 und 2022 die vierten Olympischen Spiele, an denen sie teilnimmt.
Wierer wartet noch auf Olympia-Gold
Während Wierer bei Weltmeisterschaften schon mehrfach Gold abräumte, ist ihr das bei Olympia bislang verwehrt geblieben. Hier holte sie drei Mal Bronze, zwei Mal mit der Mixed-Staffel (2014, 2018) und 2022 im Sprint.
Dass Wierer ihre Karriere nach Olympia beenden wird, ist schon seit Monaten bekannt. Ursprünglich hatte die viermalige Weltmeisterin schon nach der Saison 2024/25 mit einem Karriereende geliebäugelt, Olympia vor der eigenen Haustür stimmte sie schließlich aber doch noch um.
Zweite große Medaillenhoffnung der italienischen Frauen bei den Spielen ist Lisa Vittozzi. Auch sie gehört wie Hannah Auchentaller, Michela Carrara und Rebecca Passler zum Aufgebot.
Giacomel führt Italiens Biathlon-Männer an
In der Männer-Mannschaft setzen sie derweil voll auf Tommaso Giacomel, der im Gesamtweltcup aktuell auf dem zweiten Platz liegt und sich vor allem seit dem Jahreswechsel in bestechender Form präsentiert.
Komplettiert wird das italienische Männer-Team durch Lukas Hofer, Nicola Romanin, Patrick Braunhofer und Elia Zeni. Von ihnen war in diesem Winter bislang Hofer der erfolgreichste. In Nove Mesto holte er mit Platz drei im Einzel und Rang fünf im Massenstart seine beiden besten Saisonergebnisse.




