Die Formel 1 ist zurück aus der Winterpause und absolvierte ihre ersten Testfahrten auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Vize-Weltmeister Max Verstappen gibt den Beobachtern aber noch Rätsel auf.
Denn: Am Montag ging der 28 Jahre alte Niederländer weder in der ersten noch in der zweiten Session im neuen RB22 von Red Bull an den Start und ließ jeweils seinem neuen Teamkollegen Isack Hadjar den Vortritt - und das, obwohl der ursprüngliche Plan des österreichisch-britischen Rennstalls nach Informationen von "GPblog" sehr wohl ein Job-Sharing zwischen den beiden Piloten vorgesehen hatte.
Wann Verstappen nun tatsächlich die ersten Runden im RB22 dreht, ist demnach offen. Es heißt, ein Einsatz des Formel-1-Superstars am Dienstag sei eher unwahrscheinlich, dann sind für Barcelona nämlich schlechte Wetterbedingungen mit starkem Regen im Tagesverlauf vorhergesagt.
Immerhin: Hadjar tankte bei dem Test vor seiner ersten Formel-1-Saison im Red Bull direkt Selbstvertrauen. In 1:18.835 Minuten umrundete er den Kurs in Barcelona in der Morgen-Session und sorgte damit für die Bestzeit vor der Mittagspause.
Formel 1: Test-Probleme bei Audi und Co.
Für andere Teams liefen die ersten Stunden auf der Strecke mit ihren neuen Formel-1-Boliden weit weniger zufriedenstellend. Alpine, die Racing Bulls sowie Audi verursachten Rote Flaggen.
Gegenüber dem Portal "PlanetF1.com" bestätigt Audi anschließend "technische Probleme" des Boliden. Diese wurden dem Statement zufolge danach untersucht. Bis zur Mittagspause kehrte Bortoleto nicht mehr auf die Strecke zurück.
Bortoleto und Audi waren zunächst auch Letzte im Zeiten-Klassement in Barcelona.


