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Neuer Spitzname für Usyk

Fury bereit für "massiven" Briten-Kracher

Tyson Fury ist bereit für 2026
Tyson Fury ist bereit für 2026
Foto: © IMAGO/Ryan Browne/Shutterstock
26. Januar 2026, 14:48
sport.de
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2026 soll wieder das Jahr des Tyson Fury werden. Nach einem Aufbaukampf im April könnte es im Sommer zu einem Spektakel gegen einen britischen Landsmann kommen. 

Das Box-Karussell dreht sich weiter kräftig. Tyson Fury plant für 2026 sein Comeback aus der kurzen Box-Rente. 

Nach jüngsten Aussagen von WBO-Champion Fabio Wardley reagierte Fury mit einem kurzen Statement. "Mal sehen, wie ich in meinem Comeback-Kampf abschneide, dann wäre Wardley später im Jahr 2026 eine gute Option für mich, um zu versuchen, dreifacher Schwergewichts-Champion zu werden."

Auf Fabio Wardley warte bald ein harter Kampf, so Fury weiter. Ein Gegner für Wardley steht allerdings noch nicht fest. Wardley soll zudem im Sommer kämpfen.

Der Brite hatte mit einem Sieg im Oktober gegen Joseph Parker den Titel des Interimschampion der WBO errungen. Weil Vereinigungsweltmeister Usyk seinen Titel lieber abgab, als gegen den Pflichtherausforderer zu kämpfen, wurde Wardley vom Verband zum vollumfänglichen Schwergewichtschampion ernannt.

Bahnt sich Box-Spektakel im Sommer an?

Usyk wollte als nächstes eigentlich gegen Deontay Wilder kämpfen. Doch der "Bronze Bomber" stellt sich nun in den Ring gegen Derek Chisora. Usyk steht also vorerst ohne Gegner da. 

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Das nutzte Wardley-Manager Mike Ofo, um gegen den Ukrainer zu sticheln.

"Jetzt kann die ganze Welt sehen, dass Usyk sich nur vor Fabio wegducken wollte, indem er behauptete, er würde gegen Wilder kämpfen. Das wird ganz klar nicht passieren, und Usyk weicht immer noch einem Kampf gegen Fabio aus", sagte der Manager Ofo bei "Sky Sports". Dann keilte er spöttisch in Richtung Usyk:

"Er sollte seinen Namen in Oleksandr Ducksyk ändern. Wir alle wissen, dass Tyson vor niemandem zurückschreckt, und das hat er erneut bewiesen, indem er Fabio herausgefordert hat." Sein Schützling sei mehr als bereit für einen Kampf gegen Fury. "Es wäre ein großes Event für das britische Boxen. Lasst es uns machen."

Fury wollte eigentlich unbedingt gegen Anthony Joshua kämpfen. Die sportliche Zukunft des Ex-Champion ist nach dem schlimmen Verkehrsunfall in Nigeria vorerst offen. Bei dem Vorfall Ende Dezember starben zwei Freunde und ein Betreuer des Briten.

Falls AJ nicht zurückkomme, sei Wardley ein super Test für ihn, so Fury. "Es wäre ein massives Spektakel."

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