Beim 2:2 zwischen des FC Schalke 04 gegen den 1. FC Kaiserslautern feierte Neuzugang Edin Dzeko ein Traumdebüt für die Königsblauen. Anschließend äußerte er sich selbst dazu. Trainer Miron Muslic und Kapitän Kenan Karaman geraten ins Schwärmen.
Nach dem Treffer des 1. FC Kaiserslautern zum 2:0 in der 84. Minute schien die Hoffnung des FC Schake 04 verloren.
Doch dann kam Edin Dzeko: Nur drei Zeigerumdrehungen nach der vermeintlichen Entscheidung zugunsten der Pfälzer erzielte der in der 67. Minute eingewechselte Neuzugang den Schalker Anschlusstreffer. Drei weitere Minuten später traf Kenan Karaman in einer wilden Schlussphase zum viel umjubelten 2:2.
"Dieser Punkt fühlt sich ein bisschen wie drei an, nach dem 0:2", sagte Dzeko nach der Partie in der Mixed-Zone. Die Schalker konnten ihn bereits ins Herz schließen, andersherum aber auch. "Fußball spielt man für die Fans und für das Publikum", sagte der Bosnier. "Seit ich mit Schalke verhandelt habe, habe ich immer an diese Fans und dieses Stadion gedacht."
Begeistert von Dzeko zeigte sich Trainer Miron Muslic. "Ganz vorne diese Durchsetzungskraft, dieses Vermögen, aber dann auch die Qualität in der Box. Edin ist jemand, der die Spieler rundherum besser macht", schwärmte der S04-Coach. "Das hat man heute gesehen und jetzt geht es einfach darum, ihn bestmöglich in den nächsten Wochen vorzubereiten."
FC Schalke 04: Auch Karaman begeistert von Edin Dzeko
Karaman schloss sich der Lobeshymne seines Trainers an. "Er wird uns definitiv weiterhelfen, mit seiner Erfahrung, mit seiner Klasse. Das hat man heute auch gesehen. Er kann vorne die Bälle festmachen. Das ändert noch mal unsere Spielweise und ich bin froh, dass er da ist", erklärte der 31-Jährige mit Blick auf Dzeko.
Der 39 Jahre alte Ex-Torschützenkönig der Bundesliga sei "sehr bodenständig, spricht auch super Deutsch", sagte Karaman. "Das kommt uns natürlich auch entgegen. Wir können sehr viel von ihm lernen und uns sehr viel abschauen. Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit bei Schalke und ich hoffe, dass sie am Ende auch erfolgreich wird."
Thies Hopp




























