Vor drei Jahren gewann Skispringer Halvor Egner Granerud noch die Vierschanzentournee. Bei Olympia 2026 muss der Norweger zuschauen.
Der norwegische Skiverband setzt bei den Winterspielen in Italien (6. bis 22. Februar) stattdessen auf Marius Lindvik, Johann André Forfang und Kristoffer Eriksen. Granerud fehlt hingegen im Olympia-Aufgebot.
Sundal (14.), Forfang (16.) und Lindvik (18.) rangieren im Gesamtweltcup aktuell vor Granerud (21.) und machten somit das Rennen.
"Die Olympiaauswahl ist nun komplett, und wir haben eine starke und vielfältige norwegische Mannschaft. Als Chef des Spitzensports bin ich stolz auf das, wofür die Athleten in der Mannschaft stehen und was sie repräsentieren, und ich freue mich darauf, sie während der Spiele genau zu verfolgen", zitiert "TV2" Tore Øvrebø, Chef des Spitzensports und Leiter der Olympia-Mannschaft.
Große Erfolge im Skispringen
Im Skispringen gibt es bei Olympia 2026 kein klassisches Mannschaftsspringen mit vier Startern pro Nation. Stattdessen steigt am 16. Februar (19 Uhr im sport.de-Liveticker) der sogenannte Super-Team-Wettbewerb. Das "Super Team" besteht nur aus zwei Athleten. Dafür gibt es drei statt wie gewohnt zwei Durchgänge.
Granerud gehört zu den besten norwegischen Skispringer der vergangenen Jahren. 2020/21 und 2022/23 triumphierte der 29-Jährige jeweils im Gesamtweltcup. 2022/23 kam noch der Sieg bei der Vierschanzentournee hinzu. Im vergangenen Winter verpasste der Skandinavier die Skisprung-Weltmeisterschaft verletzungsbedingt.
In der laufenden Saison will es für Granerud nicht wirklich laufen. Zwei siebte Plätze in Klingenthal stehen bislang als beste Einzelresultate zu Buche.
Das Olympia-Aus kommt für den zweimaligen Gesamtweltcupsieger besonders bitter, da er bei den Winterspielen in seiner Karriere noch keine Medaille gewinnen konnte.




