Die wenig erfolgreiche Liaison zwischen dem von Bayer Leverkusen ausgeliehenen und schwer am Knie verletzten Angreifer Victor Boniface und Werder Bremen wird möglicherweise doch eine (kleine) Fortsetzung bekommen.
Wie "Sport Bild" berichtet, ist die Mitte Januar bei Professor Christian Fink in Innsbruck vorgenommene Operation beim 25 Jahre alten Nigerianer sehr gut verlaufen.
Es bleibe demnach zwar bei der Prognose, dass Boniface in der laufenden Saison kein Pflichtspiel mehr absolvieren könne. Davon sollen sowohl Bayer Leverkusen als auch Werder Bremen weiter ausgehen.
Aber: Die Leihe an die Weser wurde nicht offiziell abgebrochen. Boniface könnte also doch noch einmal ein Comeback in Grün und Weiß geben - allerdings aller Voraussicht nach nur auf dem Trainingsplatz. Im Laufe des Frühjahrs könnte es dem Bericht zufolge soweit sein. So positiv sollen die Aussichten nach der OP immerhin sein.
Weder Werder Bremen, noch Bayer Leverkusen? Boniface vor Neubeginn im Sommer
In Leverkusen sollen Boniface trotz seines noch bis 2028 laufenden Vertrags keine Zukunft über den kommenden Sommer hinaus haben.
Anfang 2025 stand er bereits einmal kurz vor dem Abgang in Richtung Saudi-Arabien. Der Wechsel, welcher der Werkself kolportierte 60 Millionen Euro und dem Profi selbst ein zweistelliges Millionen-Gehalt eingebracht hätte, platzte allerdings kurz vor dem Vollzug. Im vergangenen Sommer folgte dann der Wechsel nach Bremen, der von Anfang an unter keinem guten Stern stand.
Obwohl Boniface wegen seiner Knieprobleme zuvor bereits durch den Medizin-Check bei der AC Milan gerasselt war, ging Werder das Risiko ein. Elfmal kam der bullige Angreifer für die Hanseaten letztlich aber nur zum Einsatz, lediglich zweimal in der Startelf. Ein Treffer gelang Boniface dabei nicht.
Nach Bekanntwerden seines Ausfalls reagierten die Bremer bereits auf dem Transfermarkt. Vom VfB Stuttgart wurde Mittelstürmer Jovan Milosevic auf Leihbasis an den Osterdeich gelotst.




























