Bei der Handball-EM kommt es am Montagabend zum Hauptrunden-Kracher zwischen Deutschland und Dänemark. Im Mittelpunkt werden dann auch zwei Torhüter stehen.
Nicht nur DHB-Star Andreas Wolff präsentierte sich bei der Handball-EM zuletzt in Topform. Dänemark konnte sich beim wichtigen 36:31-Sieg gegen Spanien seinerseits auf Emil Nielsen verlassen. Der 28-Jährige hielt 32,56 Prozent der Würfe auf seinen Kasten. Im Turnierverlauf liegt Nielsen bei einer Quote von 31 Prozent, Wolff bei 35.
"Wenn ich mich jetzt so umschaue, sind Wolff und Emil die beiden Besten der Welt. Es wird also ein spannendes Duell", wird Dänemarks Nationaltrainer vor dem EM-Kracher (20:30 Uhr im sport.de-Liveticker) von der Zeitung "B.T." zitiert.
"Andy ist ein Riese", lobte Nielsen seinen Torwart-Kollegen: "Er ist ein imposanter Mann und kann gut ausweichen und Lücken füllen. Gleichzeitig ist er unglaublich agil und athletisch. Das sind definitiv seine größten Stärken."
Halbfinal-Matchball bei Handball-EM
Beim jüngsten 30:28 gegen Norwegen brillierte Wolff mit 22 Paraden (44 Prozent Fangquote). "Danke, Andreas Wolff", resümierte DHB-Spielmacher Nils Lichtlein folgerichtig in der "ARD" und meinte: "Ich bin nicht sicher, ob ich schon mal so eine Performance gesehen habe."
"Man hat gemerkt, dass er in den Köpfen der Norweger war. Sie haben sich kaum noch getraut, aufs Tor zu werfen", stimmte Bundestrainer Alfred Gislason zu.
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Mit einem Sieg gegen Dänemark würde Deutschland vorzeitig ins Halbfinale der Handball-EM einziehen. Zuletzt lief es gegen den Gastgeber aber überhaupt nicht. Seit zehn Jahren gelang kein Pflichtspielsieg gegen den amtierenden Weltmeister und Olympiasieger.
Im Finale der Olympischen Spiele 2024 (26:39) und bei der Handball-WM im Vorjahr (30:40) demütigten die Dänen die DHB-Auswahl gewaltig. Soll die Revanche gelingen, muss Wolff wohl das Torwart-Duell für sich entscheiden.






