Auch Aston Martin ist vor den am Montag startenden offiziellen Formel-1-Tests der Saison 2026 in Barcelona offenbar in erhebliche Zeitnot geraten.
Laut der italienischen Edition von "Motorsport.com" stehen die Vorbereitungen des britischen Formel-1-Teams unter keinem guten Stern.
Während Williams bereits offiziell bestätigt hat, dass die ersten Testtage ausfallen, mehrten sich demnach die Hinweise, dass auch Aston Martin nicht wie geplant direkt am Montag in die Barcelona-Tests einsteigen wird.
Der AMR26 könnte sowohl den ersten als auch den zweiten Testtag verpassen, während sogar ein Einsatz am Mittwoch noch ungewiss sei, heißt es. Wenn alles nach Plan läuft, werden Fernando Alonso und Lance Stroll demnach ihre ersten Runden mit dem neuen Auto frühestens am Donnerstag drehen.
Der Hintergrund der Verzögerung ist offenbar eine Mischung aus technischen Anpassungen und der logistischen Herausforderung, das neue Fahrzeug rechtzeitig fertigzustellen.
Aston Martin musste bei der Entwicklung des AMR26 nicht nur auf das neu gestaltete Formel-1-Regelwerk reagieren, sondern arbeitet auch erstmals mit dem neuen Motorenpartner Honda zusammen. Zuvor hatte Mercedes die Briten beliefert.
Formel 1: Gelingt Aston Martin eine "gewaltige Überraschung"?
"Ich glaube schon, dass wir eine gewaltige Überraschung erleben könnten", sagte der 65-Jährige bei "Talksport".
Gelingt Aston Martin gar ein Angriff auf die WM-Krone, wie in der Saison 2009 dem Team des früheren Ferrari-Funktionärs Ross Brawn mit Fahrer-Legende Jenson Button? Möglich, meint Hill. "Sie haben damals alle überrascht, weil sie die Regeln besser verstanden haben als andere", sagte der Brite.
Ihm zufolge darf Aston Martin vor allem wegen eines Mannes vom großen Wurf träumen: Neu-Teamchef und Design-Guru Adrian Newey.
Er sei "der Meister, wenn es darum geht, die Regeln zu durchschauen", lobte Hill. "Er arbeitet seit ungefähr 18 Monaten an diesem Projekt. Deshalb erwarte ich schon fast, dass er bei Aston Martin seinen Zauberstab schwingen wird. Es könnte passieren."


