Um Bundestrainer Alfred Gislason gab es schon vor der Handball-EM Diskussionen. Einer, der immer wieder als potenzieller Nachfolger gehandelt wird, ist Bennet Wiegert vom SC Magdeburg. Ein Engagement als DHB-Trainer schloss der 44-Jährige nicht aus.
"Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich mich dem SCM verschrieben habe. Wir haben langfristige Verträge mit Spielern gemacht", stellte Wiegert im "MDR" klar.
Der Coach des SC Magdeburg ließ aber aufhorchen: "Man weiß das nicht im Leben, das macht es so interessant! Sag niemals nie."
Momentan sehe er seine Zukunft aber "ganz klar" und "sehr, sehr lange" beim derzeitigen Spitzenreiter der Handball-Bundesliga.
Der Vertrag von Alfred Gislason als Handball-Bundestrainer läuft nach der Heim-WM 2027 aus. Eine Jobgarantie wollte DHB-Präsident Andreas Michelmann dem Isländer zuletzt mehrfach nicht aussprechen.
"Es ist doch klar, dass wir darüber nachdenken würden, wenn die Mannschaft - wovon ich nicht ausgehe - bei der EM absolut nicht performt", sagte er bereits vor der EM zur "dpa".
Während des Turniers vermied er erneut ein Bekenntnis. Eine Debatte über Gislason hält Michelmann "nicht für ungerechtfertigt, weil das ist ja das Recht von jedem, über dies oder jenes zu diskutieren", sagte der 66-Jährige und verwies auf eine Präsidiumssitzung im Februar, die nach jedem Turnier stattfinde.
Dort würden die Leistung der Mannschaft und "die der Trainer beurteilt".
Auch Kehrmann als Gislason-Nachfolger gehandelt
Als potenzieller Nachfolger wurde zuletzt auch Florian Kehrmann vom TBV Lemgo gehandelt. "Da will ich nicht Öl ins Feuer gießen. Ich hoffe, dass ich noch lange unter ihm spielen darf", sagte Österreichs Nationalkeeper Constantin Möstl, der unter Kehrmann bei Lemgo spielt, zu "Sport1".
Allerdings sei "logisch, dass er auf der Liste steht, sollte die Position irgendwann mal freiwerden".





