Mitfavoritin Iga Swiatek hat die überraschende Serie der Qualifikantin Maddison Inglis bei den Australian Open gestoppt.
Die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin aus Polen zog dank eines souveränen Auftritts ins Viertelfinale ein. 6:0, 6:3 hieß es nach einer einseitigen Partie gegen die klare Außenseiterin.
Am Feiertag "Australia Day" hofften die heimischen Fans auf eine Sensation durch die Lokalmatadorin, doch Swiatek ließ das Publikum von Beginn an nicht zu einem Faktor werden. Im zweiten Satz gelangen Inglis zumindest drei Spielgewinne, die die 28-Jährige fast wie einen Match-Erfolg feierte.
Inglis, der Nummer 168 der Welt, war mit dem Achtelfinaleinzug bereits der größte Erfolg ihrer Karriere gelungen. Nach ihrem Zweitrundensieg gegen Laura Siegemund profitierte sie vom Rückzug der Japanerin Naomi Osaka. "Die Punkte, das Geld, die Erfahrung, die Fans, die Plätze, auf denen ich spielen darf ... es ist ehrlich gesagt unglaublich, es ist wie ein Traum", hatte sie vor dem Match gegen Swiatek dem Sender Channel Nine gesagt: "Dieses Geld verändert mein Leben."
Swiatek trifft im Viertelfinale am Mittwoch nun auf Jelena Rybakina aus Kasachstan. Die Wimbledonsiegerin von 2022 ließ Elise Mertens keine Chance und siegte mit 6:1, 6:3. "Ich habe viel besser gespielt als in der vorherigen Runde und gut aufgeschlagen", sagte Rybakina, die die Partie mit zehn Assen abschloss.





