Formel-1-Rennstall Williams verpasst die ersten Testfahrten der neuen Saison - ein denkbar schlechter Beginn in die neue Ära der Königsklasse, das weiß auch Stammpilot Alex Albon. Der 29-Jährige richtete den Blick dennoch sofort wieder nach vorne.
"So wollten wir nicht ins Jahr starten, aber diese Dinge passieren, wenn man an seine Grenzen geht", schreibt Albon in seiner Instagram-Story nach der Schocknachricht bei Williams: "Voller Fokus nach vorne!"
Der Formel-1-Rennstall aus Großbritannien hatte am Freitag mitgeteilt, dass man die für kommende Woche angesetzten Testfahrten in Barcelona auslassen muss. Der Grund: "Verzögerungen" bei der Fertigstellung des FW48.
Im Statement erklärte Williams: "Das Team wird stattdessen eine Reihe an Tests durchführen, darunter ein Virtuelles Test-Track-Programm in der nächsten Woche mit dem 2026er Auto als Vorbereitung auf die ersten offiziellen Tests in Bahrain und das erste Rennen der Saison in Melbourne."
Williams verpasst wichtige Gelegenheit
Man sei zuversichtlich, rechtzeitig in die Spur zu finden. "Es gibt viel, worauf man sich im Jahr 2026 freuen kann", war man bemüht, Zuversicht zu verbreiten.
Die Barcelona-Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya finden hinter verschlossenen Türen statt. Sie sind für die elf Teams die erste Chance, um die für das neue technische Reglement entwickelten Boliden erstmals im Vergleich fahren zu lassen und Systemchecks durchzuführen.
Die Lackierung seines neuen Boliden will Williams am 3. Februar präsentieren. Vom 11. bis 13. sowie 18. bis 20. Februar folgen dann in Bahrain die offiziellen (und öffentlichen) Testfahrten, bevor die neue Saison am 8. März in Australien beginnt.
Im vergangenen Jahr zeigte das Team mit dem Duo Carlos Sainz aus Spanien und Alexander Albon aus Thailand überraschend starke Leistungen und sicherte sich den fünften Rang in der WM.



