Eintracht Frankfurt hat bisher noch keinen Nachfolger für Dino Toppmöller präsentiert. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus zeigt sich verwundert über das Vorgehen von Sportvorstand Markus Krösche.
Noch ist keine Woche vergangen, seit sich Eintracht Frankfurt von seinem Cheftrainer Dino Toppmöller getrennt hat. Dennoch zeigt sich Lothar Matthäus äußerst überrascht, dass Sportvorstand Markus Krösche noch keinen Nachfolger präsentiert hat.
Es sehe Krösche nicht ähnlich, dass die Adlerträger weiterhin mit Interimslösung Dennis Schmitt arbeiten und sich mit der Verpflichtung eines neuen Hauptverantwortlichen Zeit lassen, so der TV-Experte bei "Sky" im Vorfeld des Frankfurter Heimspiels gegen Hoffenheim: "Eigentlich hat er immer schon zumindest eine Auswahl. Die hat er auch ganz sicher, aber hat eigentlich dann meistens schon jemanden präsentiert. Auf dem Platz, bei den Spielern, war es so. Wenn er wusste, dass jemand verkauft wird, hat er immer schon einen Ersatz gehabt."
Der 64-Jährige fügte hinzu: "Deswegen wundert es mich, dass Toppmöller gegangen ist und im Endeffekt noch nach einer Lösung gesucht wird."
Bei "DAZN" gab sich Krösche derweil gelassen, als er auf die Trainerfrage angesprochen wurde. Seine Eintracht sieht der 45-Jährige weiterhin als höchst attraktive Adresse an.
Krösche reagiert auf Blessin-Gerüchte
"Ich finde, dass wir supersexy sind. Eintracht Frankfurt - das ist ein extrem spannender Verein und extrem attraktiv glaube ich für jeden Spieler, für jeden Trainer", so Krösche. Niemand müsse sich Sorgen machen, "dass wir nicht sexy genug sind".
Einer der Kandidaten soll Medienberichten zufolge Alexander Blessin vom FC St. Pauli sein. Die Spekulationen wollte er weder bestätigen noch dementieren, sagte derweil: "Ich kenne ihn noch aus der Zeit in Leipzig, da war er U19-Trainer. Ich finde, dass er einen herausragenden Job auf St. Pauli macht."
Auch Rose bei Eintracht Frankfurt gehandelt
Neben Blessin wird auch Marco Rose als Kandidat gehandelt. Rose hat in der Bundesliga bereits Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und RB Leipzig trainiert. Man wolle eine "zeitnahe Lösung finden", so Krösche: "Wir schauen jetzt, was die nächsten Tage so bringen."


























