Die Dallas Stars konnten einen knappen 3:2-Heimsieg über die St. Louis Blues feiern und bescheren dem Gegner damit die dritte Niederlage in Folge. Der entscheidende Treffer fiel eine Minute vor Schluss.
Nach einem Bully vorm gegnerischen Tor schaltete Jason Robertson nach einem Pass von Roope Hintz am schnellsten und traf zum umjubelten Siegtreffer in der 59. Minute.
"Da waren ein paar Schläger dabei. Ein kleiner Kampf, und ich habe nur probiert, den Puck in Richtung Tor zu bekommen. Der Spielzug war eigentlich vorbei, als der Puck an Hintzs Skate hängengeblieben war. Dann spielst du nur Hockey und versuchst, ein Tor zu erzielen", beschrieb Robertson seinen entscheidenden Treffer. Es war der verdiente Schlusspunkt einer umkämpften Partie.
Den besseren Start im heimischen American Airlines Center erwischten die Stars. In der 6. Minute traf Wyatt Johnston im Powerplay zur Führung. Es war bereits sein 17. Tor in dieser Saison während einer Überzahl-Ligabestwert.
Stars erreichen "großes Ziel"
Fünf Minuten später, ebenfalls im Powerplay, glich Dalibor Dvorsky für die Blues aus. Durch einen Treffer von Pavel Buchnevich in der 25. Minute konnte der Gast das Spiel komplett drehen. Dallas aber kämpfte sich zurück und kam in Überzahl durch Matt Duchene (28. Minute) zum Ausgleich.
Dieser Sieg war für die Stars erst der vierte in den vergangenen 15 Spielen. "Das war unser großes Ziel. Es geht nicht immer darum, wie viele Tore du erzielst, sondern wann du triffst. Das war von Robertson ein wichtiges Tor für uns", sagte Coach Glen Gulutzan nach der Partie.
Sein Kollege bei den Blues, Jim Montgomery, zeigte sich nach der knappen Pleite enttäuscht. "Wir haben viele Offensivaktionen nicht zu Ende gespielt. Es sind nicht die Chancen, die nicht hineingehen, sondern, dass wir nicht mehr Möglichkeiten kreieren. Wir haben viele mentale Fehler gemacht, die zum entscheidenden Gegentreffer führten", sagte der Trainer.




































